Zu verpeilt für den Unterricht

 

Die Kollegin Lindmahd steht vor dem Klassenraum einer zehnten Klasse und wirkt mal wieder leicht orientierungslos. Erneut bin ich froh darüber, dass sie meine Schüler nicht unterrichtet.

Denn eigentlich mag ich sie echt gern.

 

 

 

Frau Lindmahd wendet sich erst einmal an die, vor dem Klassenraum schon ungeduldig wartenden, Schüler.
„Ähm, warum steht ihr denn hier?“
Ein Schüler wirft seinem Kumpel einen vielsagenden Blick zu, während die Schülerin hinter ihm schon die Augen verdreht.
Der Junge deutet zur Tür. „Wir haben Spanisch.“
„Dann bin ich ja beruhigt, ich dachte schon…“ Sie legt die Stirn in Falten und tauscht ihre Tasche von der einen zur anderen Hand.
„Bei wem denn?“

Die Schüler wirken mehr und mehr amüsiert. „Bei Ihnen, Frau Lindmahd, so wie jedes Mal an diesem Tag zu dieser Zeit, Woche für Woche, seit wir aus den Ferien zurück sind.“
Annabelle ist sichtlich überrascht. „Wir haben jetzt Unterricht? Das ist doch nicht euer Ernst, oder?“
Es scheint ihr Ernst zu sein.
Frau Lindmahd sieht sich gestresst um. „Ich kann aber nicht bei euch unterrichten, ich habe ganz eindeutig Besseres zu tun.“
Nun hat sie die ungeteilte Aufmerksamkeit der Klasse.
Sie beißt auf ihre Unterlippe. „Also nicht, dass ihr nicht wichtig seid oder so…“
Die Kiddies winken ab. „Schon gut, wir haben auch Besseres zu tun, das können Sie uns wirklich glauben.“

Annabelle fährt sich durchs Haar. „Jedenfalls bin ich mich eigentlich mit einer Kollegin verabredet, die wartet schon auf mich. Wir wollten in die Stadt fahren.“
„Sie können ruhig fahren, Frau Lindmahd, gar kein Problem. Dann machen wir eben solange Freistunde.“ erklären die Schüler.
„Das geht nicht, wir müssen schon Unterricht machen. Ich kann nicht einfach so gehen, wenn der Direx das merkt, bin ich dran.“
Die Klasse beginnt zu diskutieren.

 

Frau Lindmahd schüttelt den Kopf, sie ist noch immer ein wenig verwirrt. „Seit wann haben wir denn Spanisch in dieser Stunde?“
„Schon immer?“
„Und wo steht das?“
Eine Schülerin deutet mit klackendem Fingernagel auf den kleinen Zettel in der Klarsichtfolie an der Tür. „Auf dem Stundenplan vielleicht?“
Die Kollegin besieht sich den Plan gewissenhaft. „Tatsächlich, da steht das. Merkwürdig, dann muss ich euch mit einer anderen Klasse verwechselt haben.“
„Haben Sie nicht eben noch gesagt, Sie hätten geglaubt, Sie hätten frei?“ erkundigt sich nun ein weiterer Schüler interessiert.
„Seit wann hörst du mir eigentlich zu, wenn ich etwas sage?“
„Gutes Argument.“

Sie schließt den Klassenraum auf, lässt die Schüler eintreten und bleibt noch in der Tür stehen. „Welche Klasse seid ihr denn? Siebte oder Achte?“
„Zehnte, Frau Lindmahd.“
„Echt? Seit wann denn das?“

 

Es grüßt ganz lieb
Frau Falke

Über Frau Falke

Eine Junglehrerin bloggt über ihren Schulalltag in Klassenräumen und Lehrerzimmern, die Eskapaden der Schülerschaft und die Erlebnisse mit dem einen oder anderen Kollegen.
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47 Antworten zu Zu verpeilt für den Unterricht

  1. kirjata schreibt:

    O_o Eiweh. Es heißt ja immer, wir Lehrer wären verpeilt, aber so schlimm.:/

  2. michael schreibt:

    > „Wenn der Direx das merkt, bin ich dran.“

    Direx: -.-zZz

    • Frau Falke schreibt:

      Frau Lindmahd und unseren Direktor verbindet eine krasse Abneigung gegeneinander…
      Oder meinst du nur die Bezeichnung Direx?😉

      • michael schreibt:

        Nein, ich meinte: der Direx muss ein ziemlicher Schnarchtyp sein, dass er die Eskapaden von Frau Lindmahd nicht bekommt.

        • Frau Falke schreibt:

          Doch, das tut er. Sie steht schon unter Beobachtung. Deswegen konnte sie hier auch nicht mit ins Lehrerzimmer kommen.😉

          • michael schreibt:

            Also Frau Falke! Der bräuchte doch nur paarmal unangemeldet in ihrem Unterricht erscheinen, dann wüßte er doch Bescheidt. Kann natürlich sein, dass er die Arbeitsweise von Frau Lindmahd aus irgendeinem Grund nicht mitbekommen will.

            • Frau Falke schreibt:

              Aber er kennt doch ihre Arbeitsweise. Und sie hat schon Auflagen. Und er kontrolliert sie doch schon?

              • michael schreibt:

                > Und er kontrolliert sie doch schon?

                Wieso ein Fragezeichen ? Ich weiss das bestimmt nicht, ob der sie kontrolliert.

                Aber wenn er sie unter Beobachtung hat, und die Schüler/Eltern/Kollegen sich nicht beschweren, ist es ja ok.

                Es gibt ja auch sicher Lehrer, bei denen man froh wäre, wenn sie den Schülern nur das Thema nennen und sich anschliessend vom Acker machen.

              • Frau Falke schreibt:

                Dem Artikel, den ich dir verlinkt habe, ist zu entnehmen, dass er sie kontrolliert. Deshalb ging ich davon aus, dass auch dir das bekannt ist.

              • ullli23 schreibt:

                Hehe, sehr guter Dialog!

          • nomadenseele schreibt:

            Und was sind die Konsequenzen, die ihr drohen? Doch maximal eine Versetzung, oder?

  3. lottamachtkrach schreibt:

    Oh ich finde das sehr sehr sympathisch.
    Das erinnert mich an eine frühere Biologielehrerin von mir, die mal eine halbe Stunde zu spät zum Unterricht kam, weil sie verzweifelt ihren Schulschlüssel gesucht hat, dann, als sie endlich da war, sogar wieder mit dem Rad nach Hause gefahren ist (mitten im Unterricht), um da nochmal nach dem Schlüssel zu suchen (wir saßen solange auf dem Flur, weil wir erstens nicht in den Raum kamen und in den Fachräumen sowieso nicht ohne Lehrer hätten sein dürfen).
    Irgendwann kurz vor Ende der Stunde stand sie mit einem triumphierenden Lächeln vor uns und sagte stolz „Ich habe den Schlüssel gefunden! Der war die ganze Zeit in meiner Jackentasche. Überall habe ich gesucht. Nur nicht da!“

    Es hat auch beinahe jedes Mal gescheppert, wenn sie in den Nebenraum gegangen ist, um irgendetwas für Experimente rauszuholen…

    Ich muss zugeben, dass ich ihretwegen beschlossen habe Lehrerin zu werden.

    • Frau Falke schreibt:

      Das klingt wirklich nach einer Frau, die ich gern im Kollegium hätte. Und wie schön, dass sie dir noch heute ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern scheint, allein bei dem Gedanken daran, was war.🙂

  4. Varis schreibt:

    Oh Gott….. also ich sage ganz ehrlich, mich hätte das in den Wahnsinn getrieben. Wenn so etwas ein, zwei Mal passiert weil vielleicht etwas vorgefallen und die Person abgelenkt ist, okay. Aber wenn Leute so ein Verhalten ständig an den Tag legen geht mir sowas eher auf die Nerven x_x Vor allem als Schulklasse kommt man sich ja gehörig – entschuldigung für die Wortwahl – verarscht vor wenn man den Eindruck hat die Lehrerin nimmt den Unterricht so wenig Ernst bzw scheint sich überhaupt nicht dafür zu interessieren…
    Aber naja, ich kenne die Dame ja nicht persönlich🙂

  5. primimaus schreibt:

    Bin ich wirklich die einzige, die das Dienstverhalten der Dame indiskutabel findet?
    Krisenfester Job, A13 Gehalt, offensichtlich keine Brennpunktschule – und dann das?
    Geht nicht, geht überhaupt nicht! Sowas ärgert mich maßlos. Natürlich kann man Persönlichkeit haben als Lehrer, absolut wünschenswert, auch von persönlichen Macken kann sich wohl niemand freisprechen. Aber doch nicht hochgradig auf Kosten der Schüler. Ätzend!

    • Frau Falke schreibt:

      Wie schon gesagt, ich kann es mir auch nicht erklären. Das Wissen, was bei ihr nicht vermittelt wird, fehlt doch die ganzen nächsten Jahre? Es gibt Gründe, warum die Kollegen nach ihr nur ungern die Klassen unternehmen. Oder warum ich froh bin, dass sie meine Kiddies nicht unterrichtet. Wie sie das mit der Notenvergabe macht, weiß ich auch nicht, interessant wären ihre Ausführungen dazu allemal.

      • krizzydings schreibt:

        Seltsamerweise ist es an meinem Gym so das Herren der schöpfung die so einen verwirrten endruck machen recht schnell hochgelobt werden, bei den lererINNEN allerdings werden diese bis zur Pensionierung im Kollegium belassen…aber vlt ist mir auch nicht der ausmaß der verpeiltheit bewusst^^

  6. nilaith schreibt:

    🙂 hört sich witzig an. So eine Lehrerin hätte ich allerdings nicht gerne gehabt…. Da weiß man nie: bleibt man oder geht man😉

  7. sunshinemuffin schreibt:

    Oh mann, da sind meine Lehrer ja doch ganz harmlos, auch wenn sie nicht immer wissen, wo wir haben oder wer in ihrem Kurs ist… O.o
    (Frau Blümchen ist da ganz süß… kommt ja immer zu spät und letztes Schuljahr lief sie konsequent jedes Mal in die falsche Richtung, also den falschen Flur lang… und wir standen stets auf der richtigen Seite und haben rübergewunken😀 )

  8. hijack schreibt:

    Ich finde das gerade auch eher grenzwertig, da schließe ich mich voll und ganz primimaus‘ Kommentar an. Zumal sich Erzählungen von Schülern über solche Lehrer wieder bei allen festsetzen und schwupps, wurde das Klischee vom faulen Lehrer, der ein fettes Gehalt für keine wirklich Leistung erhält, noch ein bisschen vertieft. ;-/
    Ein bisschen Verpeiltheit kann ja durchaus sympathisch sein, aber das….? Mh.

    Frage an der Stelle: Wie hat die es durch’s Studium, durch’s Ref geschafft? oO‘

    • Frau Falke schreibt:

      Ganz ehrlich: Damals wollte sie das noch. Auch wenn ich nicht weiß, was, ist doch irgendwas passiert. Seitdem hat sie keine Lust mehr, das sagt sie auch ganz offen. Und dass sie, sobald sie ein Berufsangebot bekäme, das ähnlich gut bezahlt würde, weg wäre.

      Wie man dazu steht, ist dann wieder eine andere Sache. Wie gesagt, ihre Schulansichten teile ich nicht. Menschlich mag ich sie.

  9. annettchen schreibt:

    Erst mal musste ich lachen, als ich das las, aber dann…
    Ich finde es eigentlich unmöglich von der Dame. Wenn sie nicht mehr in der Lage oder willens ist ihren Job zu machen, dann soll sie gehen. In der freien Wirtschaft wäre sie längst geflogen auch ohne Jobalternative. Ich versthe nur nicht, dass die Eltern der Schüler eine solche Arbeitsmoral tolerieren. Gab es noch keine Beschwerden?

    • Frau Falke schreibt:

      Sie hat Abmachungen mit den Schülern. Und die wenigen, die tatsächlich Abitur in diesem Fach machen dürfen/ wollen/ können, sind so eine kleine Anzahl wirklich lernbereiter Schüler, dass sie diese nur mit Material versorgen muss. Die anderen Schüler lassen das Fach so nebenher laufen, da sie nicht darin geprüft werden müssen, und sind wahrscheinlich froh, dass der Unterricht so locker läuft.

      • annettchen schreibt:

        Ein Lehrer hat doch auch eine Vorbildfunktion! Ich würde ein solches Verhalten nicht dulden.
        Meine Kinder hatten auch einmal eine solche Lehrerin in Mathematik. Die ist nun weg……

      • nomadenseele schreibt:

        Erinnert mich an meinen Geschichtslehrer, der Dienstagmorgen erst einmal in einer von zwei Stunden seine Zeitung las, während wir (bzw. genauer gesagt ich) ihn erwartungsvoll abstarrten, wann denn endlich der Unterricht losginge.

        Bloß weil man ein Fach nicht als Leistungskurs hat, kann es durchaus sein, dass man nicht nur blöd im Klassenraum rumsitzen möchte.

  10. kaffeekaennchen schreibt:

    Ich kann da wirklich Primimaus und Hijack nur zustimmen. Ich finde so etwas auch nicht mehr lustig. Das geht auf Kosten aller, insbesondere auf Kosten der Schüler, die den Rest der Schulzeit die Lücken, die sie in diesem Unterricht erwerben, mit sich rumschleppen müssen. Aber auch auf Kosten der engagierten Kollegen, die dadurch mit in die Schublade des faulen Lehrers gesteckt werden. Ich habe mal eine Karte geschenkt bekommen, die das Klischee des Lehrers voll bedient: „Lehrer haben vormittags Recht und nachmittags frei.“
    Nun ja. Bei dieser Dame trifft letzeres wohl auch auf vormittags zu. Ärgerlich und ungerecht ist es für die Kollege auch dann, wenn aus solchen Gründen solch ein Lehrer nur noch in den scheinbar „unwichtigen“ Nebenfächer Kunst o.ä. eingesetzt wird, damit er in den Hauptfächern keinen Schaden mehr anrichten kann. So einen Fall hatten wir zu meiner Schulzeit am Gymnasium.

    • Frau Falke schreibt:

      Es ist amüsant, dass die Meinungen hier alle in diese Richtung gehen – in meinem Kollegium stehe ich damit zumindest gefühlt allein da.
      Dass es besonders für die anderen Kollegen nicht gut ist, kann ich aus eigener leidiger Erfahrung berichten. Wobei ich darum bitten würde, von diesem Vorfall nicht darauf zu schließen, dass es immer so krass ist, wie in dieser Situation. Die Einstellung wird klar, das stimmt, aber nicht viel mehr.

      • kaffeekaennchen schreibt:

        Mh, es hat sich so gelesen, als sei dieser Vorfall keine Seltenheit und auch die Schüler schienen von der Reaktion her schon an solch ein Verhalten „gewöhnt“. Bei mir kam beim Lesen die Frage auf, ob die Kollegin von den Schülern überhaupt ernst genommen wird. Mag sein, dass es sich tatsächlich schlimmer liest, als es tatsächlich ist. Das wäre jedenfalls zu hoffen🙂.

        • Frau Falke schreibt:

          Die Kollegin wird ernst genommen, wenn auch mehr auf einer Basis der Sympathie als irgendetwas anderem. Ob das wünschenswert ist, ist dann natürlich eine andere Frage.😉

  11. Rina schreibt:

    Wir hatten mal eine Kollegin für ein Jahr, welche am Ende des Jahres immer noch nicht die Räume und Klassen unserer damaligen winzigen Dorfschule kannte. Ständig rannte sie total verpeilt durchs Schulhaus und suchte ihre Klassen. Das war auch nur am Anfang lustig. Wir waren richtig sauer, weil sie die Klassen erstmal richtig wuselig und aggressiv machte (wenn sie sie denn fand).
    Allerdings hab ich jetzt eine auch verpeilte Kollegin, bei der es drunter und drüber geht. Aber die Schüler lieben sie. Ihr würd ich auch das Prädikat: menschlich in Ordnung verleihen. Nur Beruf verfehlt.😉

    • Frau Falke schreibt:

      Gut zu wissen, dass es noch mehr gibt, die diese Erfahrung mit Kolleginnen machen.🙂
      Wie steht denn das Kollegium bei dir zu der Kollegin?

      • Rina schreibt:

        Die Kollegin wird schon gemocht, weil sie eine nette Art hat und man mit ihr reden kann. Allerdings ist der Schaden, den sie anrichtet, nicht von der Hand zu weisen. Viele Klassenleiter stöhnen, wenn diese Kollegin in ihrer Klasse eingesetzt wird. Am Schuljahresende wurde sie mir zur Unterstützung für ein Projekt zugeteilt. Sie bekam nur eine Lerngruppe und genaue Anweisungen. Und die Schüler wurden vorher von mir etwas in die Zange genommen.😉 Das lief dann rel. entspannt.
        Übrigens: Zu meinem Erstaunen erzählte mir ein Integrationspädagoge (wir haben oft Lernbehinderte im „normalen“ Unterricht), dass die Kollegin methodisch richtig was drauf hat. Aber wenn sie zB ein tolles Tafelbild entwickelt, schreiben 2 -3 Schüler das ab. Der Rest der Klasse bewirft sich mit Papierkugeln und rennt in der Klasse umher. Da gibts auch leider Facebook-Beweise zu.😦

  12. campino schreibt:

    Was mir dazu einfällt ist ein Erlebnis aus meiner Schulzeit:
    Der Oberstufenbereich wurde gerade gestrichen, unser Klassenraum stank nach Farbe. Die Deutschlehrerin hat es ignoriert, der Geschichtslehrer, Herr B., ließ uns unsere Sachen packen. Dann riss er wahllos eine Klassentür im Unterstufenbereich auf. Dahinter: Matheunterricht bei Frau K. Frau K. war etwa doppelt so groß wie Herr B. und unglaublich schlagfertig. Herr B. entschuldigt sich für die Störung und geht zum nächsten Raum. Darin hatte Frau J. Englisch mit einer Fünften. Frau J. macht nur Fünfer und Oberstufe. Schüler in der Pubertät sind ihr zu laut.
    Herr B. baut sich also zu voller Größe auf (Herr B. konnte man zweimal übereinander stapeln, er passte trotzdem noch durch jede Tür. Allerdings musste er trotzdem ständig den Kopf einziehen, sonst hätte sein Ego sich gestoßen).

    Herr B.: Was machen Sie den hier! (Mit Ausrufezeichen!)
    Frau J.: Englischunterricht? (Mit Fragezeichen)
    Herr B.: Das ist mein Raum! (zu den Schülern) Packt mal eure Sachen.
    Frau J.: Also im Stundenplan…
    Herr B.: Ach, Stundenplan. Wir sind ein Oberstufenkurs wir haben Priorität!
    Frau J.: Und wo soll ich…
    Herr B.: Auf dem Schulhof!

    Frau J. packt ihre Sachen und zieht mit den Fünfern davon. Kaum ist die Tür zu sagt Herr B. zu uns: „Ich wusste, dass ich eine Kollegin finde bei der das klappt. „

    • Frau Falke schreibt:

      So etwas gibt es bei uns leider auch immer wieder. Theoretisch bin ich ja dafür sich zu wehren, aber es klappt leider nicht immer. https://sovielzumthemaschule.wordpress.com/2012/06/14/fachraume/
      Ich frage mich, ob das im Kollegium noch ein Nachspiel hatte, man ihr mitteilte, dass sie sich auch von einer Oberstufe nicht rauswerfen lassen musste. Und wie die Schüler selbst das wahrgenommen haben. Kriegt man in so einem Moment mit, dass es hier um Hierarchie und Respekt geht, oder findet man es einfach nur lustig?

  13. muttimeckert schreibt:

    Wie gut, dass meine Tochter eine solche Lehrerin nicht hatte.
    Sonst hätte ich wieder meine „Konfliktfreudigkeit“ im klärenden Gespräch demonstrieren müssen…😉
    Möglich, dass ihr Verhalten von einigen als charmant bzw. liebenswert verwirrt – oder wie man zeitgemäß sagt: verpeilt – empfunden wird. Ich empfinde es als eine absolute Zumutung und möchte mein Kind nicht der Urteilsfähigkeit einer solchen Lehrerin ausgeliefert wissen.

    • Frau Falke schreibt:

      Nun, wir machen ja ganz klar den Unterschied zwischen dem, was sie schulisch tut, und jenem, wie wir sie persönlich kennen lernen. Von den Kollegen, die ihre Kinder auf unserer Schule haben, macht auch jeder drei Kreuze, wenn die Kollegin ihre Sprösslinge nicht unterrichtet.

  14. Theni schreibt:

    Das ist genau die Sorte Lehrer, bei der ich ausraste, sobald die den Mund aufmachen.
    „Wie jetzt? Unterricht?“ Hmpf. Wir Schüler WOLLEN vielleicht ja auch lernen… (klar… mag auch nett&lustig sein, so verpeilt, zumindest zum Anschauen😀 aber wenn man als Schüler solche Lehrer abbekommt… Nein danke. Und ich hatte letztes Jahr 5 Lehrer dieser Art, dementsprechend der Frust…)

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