Lieber Kopierer

Irgendwie haben wir es allen Ernstes geschafft die Kopierer kaputt zu bekommen, sowohl den alten, als auch den neuen. Wie wir dieses Meisterwerk hinbekommen haben kann ich beim besten Willen nicht sagen, aber die Tatsache, dass die beiden nun nicht mehr zur Verfügung stehen hat den Großteil meiner Kollegen in ein tiefes Loch stürzen lassen.

 

Frau Crande hebt schon bei Ankündigung der nicht mehr in Betrieb seienden Kopierer hilflos die Hände. „Wie soll ich denn denen auch nur ein weiteres Wort Französisch beibringen ohne meine Tableaux de conjugaison des verbes français für sie ausdrucken zu können?“

 

„Wie soll ich denn unterrichten, wenn ich die Hälfte meiner Unterrichtszeit damit verbringen muss den Klassen Aufgaben und Merkzettel zu diktieren?“ fragt auch Daina offen die Runde.
„Kürzen Sie einfach alles Unnötige heraus, dann haben Sie genug Zeit.“ gibt ihr Frau Prosch einen nicht gerade nett gemeinten Tipp.

„Auch ohne Kopien ist ein guter Unterricht möglich und kann sogar als Förderung zur Weiterentwicklung beider Seiten dienen.“ erklärt Herr Polwin-Kaulwitz, woraufhin sogar die anderen Referendare lachen müssen.
Wo auch immer er das wieder her hat, dass das nicht viel mit dem wirklich Leben zu tun hat, ist allen klar. Das sieht man ja allein daran, welchen Terz wir momentan deswegen haben.

Frau Jäger ist der ersten großen Pause dann auch absolut ernüchtert. „Die Schüler wollen nicht mehr schreiben, was ich ihnen diktiere, sie wollen keine Tafelbilder übernehmen, keine Aufsätze schreiben, gar nichts. Nicht einmal das Datum können sie in ihren Heften notieren, so genervt sind sie von unserer ständigen Bitte, das doch schriftlich zu fixieren oder auf einen Zettel zu übertragen.“

 

Die Kollegen regen sich noch ein wenig auf, dann kommt die Sekretärin herein und sieht uns kopfschüttelnd an. „Jetzt muss ich schon hier hochkommen um mit Ihnen zu reden, also wirklich. Dabei sind es zum unteren Lehrerzimmer nur drei Schritte von dem Sekretariat aus.“
„Aber dafür sind Sie ja so eine Sportliche.“ beschwichtigt Herr Wallert sie und grinst.
„Ja, ja, das sagen Sie. Aber wie dem auch sei, ich wollte Ihnen nur Bescheid geben, dass Sie gern rüber in die  Grundschule gehen können zum Kopieren. Nur denken Sie an die Liste.“

Wir nicken, auch wenn eigentlich klar war, dass wir das dürften, denn so läuft es in den letzten Monaten ja immer, und machen da weiter, wo wir bei ihrem Erscheinen aufgehört haben. Nur wenige Kollegen nehmen ihre Zettel und beschließen rüber zu gehen um das Angebot auch anzunehmen. Vielleicht hätte ich mit der Gruppe gehen sollen.

Ich aber bin erst in meiner Freistunde so weit nach drüben zu schlendern und in der angrenzenden Grundschule meine Zettel zu kopieren. Ich betrete also das Gebäude, das schon im Eingangsbereich eine kindliche Wärme ausstrahlt mit all den bunten Zeichnungen und Bildern, der Sitzecke zum Lesen und dem Aquarium, laufe zum Sekretariat und klopfe.

Wir müssen uns anmelden bei der Sekretärin der Grundschule, damit die uns in die dicke Liste einträgt, sonst würde es noch Unregelmäßigkeiten in den Kopierzahlen geben.
„Guten Morgen.“
„Hallo.“ antwortet sie mir und streicht sich genervt eine Strähne aus dem Gesicht.
Durch ihre abwehrende Haltung verunsichert sehe ich sie an. „Ähm, ich wollte etwas kopieren.“
„Da sind Sie sicherlich die Einzige heute Morgen, Frau…?“
„Falke.“ ergänze ich und halte meine Kopiervorlage fest an mich gepresst.
Sie notiert meinen Namen, woraufhin sie die Lippe schürzt und mich absichernd ansieht. „Für welche Klasse kopieren Sie?“
„Ist das denn nötig zu wissen?“ erkundige ich mich, weil mir das hier eher wie Schikane vorkommt. Ich will nicht die neue Direktorin dieser Schule werden. Ich will bloß ein paar Kopien um meinen Unterricht normal halten zu können.
„Würde ich sonst fragen?“ holt mich die Sekretärin aus meinen Gedanken.
„Es ist die Acht b.“ erkläre ich ihr, bevor sie mich weiter anzickt.
Ich sehe sie an und ihre Stimme ist unfreundlich, als sie mich fragt. „Wieviel wollen Sie denn kopieren, Frau Falke?“

Mittlerweile ist mir die Lust auf ein Gespräch mit der Frau vergangen und so hebe ich nur leicht gereizt die Hände. „Einen Klassensatz, was sonst?“
Sie zieht eine Augenbraue hoch, schüttelt über mich den Kopf und fährt mit ihrem Stift die Reihe der Tabelle herunter. „Wie viele Schüler umfasst denn die Klasse der Acht b?“
„Hundertsechzig.“ sage ich und beobachte mit einer gewissen Genugtuung, wie ihr die Gesichtszüge entgleisen.
„Hundertsechzig Schüler?“
Ich zucke mit den Schultern und gebe mich betont cool. „Vielleicht zwei mehr oder weniger, keine Ahnung, so genau habe ich die noch nie gezählt.“
Die Sekretärin blickt mich an, als habe ich den Verstand verloren. „Sie wollen nicht wirklich hundertsechzig Kopien machen, oder?“

Ich beruhige die Sekretärin, kopiere dann die wenigen Zettel, die ich für die Klasse brauche, zeige sie der Frau beim Rausgehen, damit sie keine Panik schiebt, dass ich doch mehr kopiert habe als es jetzt in ihrer Liste steht, und verlasse dann die Grundschule.
Soviel Aufwand wegen ein paar blöden Kopien, nicht zu fassen. Wie können einfache Zettel so wichtig werden?

Aber dass diese Zettel sehr wichtig sind, das steht außer Frage, denn Herr Helfrich sitzt vor einem der Kopierern, als ich von drüben wiederkomme, und deutet darauf.

„Lieber Kopierer, altes Haus,
du siehst heute anders aus.
Und ich drucke doch
so lange schon mit dir.
Kein Papiereinlegen mehr,
ja das fällt uns allen schwer,
auch kein Kopieren und
kein Heften mehr von mir.
Lieber Kopierer, altes Haus,
du siehst heute anders aus,
lieber Kopierer, altes Haus,
ich danke dir.“

 

Das sagt wohl alles, oder?

 

Es grüßt ganz lieb
Frau Falke

P.S.: Morgen früh kommt jemand um die Kopierer zu reparieren. Drückt uns die Daumen.

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Über Frau Falke

Eine Junglehrerin bloggt über ihren Schulalltag in Klassenräumen und Lehrerzimmern, die Eskapaden der Schülerschaft und die Erlebnisse mit dem einen oder anderen Kollegen.
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52 Antworten zu Lieber Kopierer

  1. Seemädel schreibt:

    Naja… du darfst doch nicht vergessen, dass wir in Deutschland in einer Bürokratie leben! Die Sekretärin hat es sicher nur gut gemeint, wenn sie dich daran erinnert hat…

  2. schulmaerchen schreibt:

    Ach, die Schüler sollen sich nicht so anstellen. 😉 Wir bekommen so gut wie nie Kopien und sind nur fleißig am Schreiben… So bleibt das auch besser im Köpfchen.

  3. CupcakeCookieMonster schreibt:

    Den Vers find ich cool 😀

  4. pausenkaffee schreibt:

    Wie immer schlagfertig und gut 😉 aber Probleme mit den Kopierern sind an jeder Schule normal…oder wie ist deine Erfahrung?

  5. gotsassaufeinemast schreibt:

    Ich drücke die Daumen, dass die Kopierer bald wieder ihrer Arbeit nachgehen können und du nicht wieder zu der Gewitterhexe in die Grundschule musst. Darf so jemand überhaupt in einer Grundschule arbeiten? Die traumatisiert doch die armen Kleinen sicher fürs Leben…

    • Frau Falke schreibt:

      Die hat zum Glück einen Gegenpart, die andere Sekretärin nimmt sich meist der Kinder an. Vor der hier hätte ich auch Angst gehabt als kleines Kind…

  6. Nobelix schreibt:

    Ein Gesicht, dass ich liebend gern gesehen hätte 🙂
    160 Kopien – gar nicht mal so viel…aber 160 Schüler? Auweia 😉

  7. theni schreibt:

    Wah, wie genial 😀 endlich keine 1000 unnütze Arbeitsblätter mehr… 😛

    (die fiese Theni würde jetzt sagen, dass ihr Lienlingslehrer in den 2 Jahren erst drei Arbeitsblätter ausgeteilt hat, aber… 😉 )

  8. runninggag schreibt:

    „alte schule, altes haus…“ *summsel* das war früher eins meiner lieblingslieder. genauso wie „unsre schule hat keine segel… “ *schwelg* hach war das schön damals… =)

  9. grundschulkletterei schreibt:

    Die arme Frau im Sekretariat kann sich bestimmt auch was schöneres vorstellen als die ganzen Lehrer der Nachbarschule im Bürokratieland zu verarzten.
    Wie lange ist denn der Herr Dr. Kopierer denn schon kaputt?

    • Frau Falke schreibt:

      Seit Monaten immer wieder. Wobei die Dame einfach das Pech hat, dass sie sich mit einer abwechselt, die es geschafft hat mit allen per du zu sein. Ich denke, da stimmt die Chemie einfach nicht.

  10. Evanesca Feuerblut schreibt:

    Kopierer und öffentliche Drucker sind so eine Sache… Ich habe mir, um mir die Scherereien an der Uni zu ersparen (da darf man bei Referaten auch mal einen Kurssatz Handouts drucken und das sind oft zwischen 60 und 100 Stück) – mit Druckguthaben, Aufladestationen sonstwo verteilt etc. einen billigen Laserdrucker schenken lassen und drucke alles immer zu Hause aus.
    Spart mir Scherereien und ich kann grinsend an den Komilitonen vorbeiflanieren, die sich eine halbe Stunde anstellen müssen, um einen Zettel zu kopieren.
    Wäre vielleicht auch für Lehrer eine Anschaffung wert 🙂

    • Frau Falke schreibt:

      Einen Drucker habe ich auch, aber ich kann nicht so viele Klassensätze drucken, wie ich müsste. Da wären meine Patronen nach drei Tagen leer. 😉

      • Evanesca Feuerblut schreibt:

        Auch mit Laserdrucker? Tintenstrahler sind da gänzlich ungeeignet, das stimmt. Außerdem ist die Qualität meist nicht so gut.
        Meine Eltern haben mir einen billigen Laserdrücker gekauft, die Kasette im Inneren reicht für 7000 Kopien. (Theoretisch zumindest)

    • Nele Abels schreibt:

      Ich werde ganz bestimmt nicht auf eigene Kosten mit privat angeschafften Geräten
      dienstlich verwendete Kopien ausdrucken!

      • Evanesca Feuerblut schreibt:

        Ähm… die Kopien in der Schule/im Dienst sind aber auch nicht kostenlos, meines Wissens.
        Und wie mir meine Mathelehrerin verraten hat vor einigen Jahren lassen sich Drucker, PC und Co. steuerlich absetzen wenn man Lehrer ist und aufzeigt, dass man die Geräte außer für den Privatgebrauch auch für den Dienst benötigt.

        • Nele Abels schreibt:

          Tja, wenn die Kollegen das mit sich machen lassen, für ihre eigenen Alltagsdienstaufwendungen zu bezahlen – meinst du, der Finanzbeamte kopiert seine Formulare auf eigene Kosten?

          Die Konsequenz wäre klar – wenn die Schule nicht kostenlos dienstliche Dinge kopiert, dann gibt es eben keine Kopien. Rechtlich kann niemand gezwungen werden, eigenes Geld für die Schularbeit aufzuwenden; das machen wir nur, weil wir doof sind.

          • Nele Abels schreibt:

            P.S. Steuerlich absetzbar ist natürlich alles mögliche – du musst aber bedenken, dass du am Ende nur ein paar Cent pro Euro wiederbekommst.

          • Evanesca Feuerblut schreibt:

            Nochmal meine Frage: Zahlst du denn wirklich kein Geld für die Kopien im Dienst? Zumindest als Lehrer? Meines Wissens sind auch die nicht kostenlos, an meiner Schule zahlten Schüler wie Lehrer vier Cent pro Kopie.
            Eine Tintenstrahl-Kopie kostet, je nach Druckermodell etc. zwischen 9 und 19 Cent pro Kopie.
            Ein Laserdrucker-Ausdruck kostet unter drei Cent pro Kopie.

            • Nele Abels schreibt:

              Nein, ich zahle keinen Pfennig für die Kopien, die ich als Lehrer mache. Selbstverständlich fallen die Kopierkosten nicht vom Himmel aber die sind Teil des Schuletats. Um Kosten zu sparen haben wir alle ein Kopierkontingent, aber das habe ich noch nie ausgeschöpft, weil aus ökologischen Gründen so sparsam wie möglich kopiere.

              Um ehrlich zu sein, ich finde die Idee, dass man als Lehrer die Kopien für seine Schüler bezahlt, vollkommen abstrus! Das wäre so, als wenn ich z.B. von einem Diensttelefon aus schulischen Gründen einen Schüler anrufen und dafür Telefongebühren bezahlen muss. Oder wenn ich anteilig an den Stromkosten beteiligt werde, wenn ich im Klassenrum das Licht anmache, weil es zu dunkel ist. Das ist doch alles nicht mein Privatvergnügen sondern anfallende Verbrauchskosten, die den Unterricht ermöglichen. Der Polizst tankt seinen Streifenwagen doch auch nicht aus dem eigenen Portemonnaie auf.

              • Evanesca Feuerblut schreibt:

                Das klingt sehr vernünftig. Leider war es an meiner Schule tatsächlich so, dass die Lehrer für das Nutzen der Schulkopierer Geld zahlen mussten und wir darum als Schüler regelmäßig jedes Halbjahr zusammengerechnet an die 10 € Kopiergeld abgeliefert haben.
                Ich dachte, das sei überall so.
                Wenn es die Kopien an der Schule kostenlos gibt, dann macht mein Rat mit dem Drucker natürlich keinen Sinn mehr – es sei denn als Notfalloption, falls man dringend Kopien benötigt und in der Schule ALLE Kopierer ausgefallen sind und es keine stressfreien Möglichkeiten gibt, an Kopien zu kommen.

  11. Nicole schreibt:

    Die Daumen sind gedrückt!

  12. Wolfy schreibt:

    Wuha… wenn ich da an meine Schulzeiten zurückdenke…
    Sowohl Grundschule als auch Gesamtshcule waren von Tafelbildern geprägt. Kopien gab es nur im Geschichtsunterricht, wo wir die Sachen selbst aus den Buch heraus arbeiten mussten, während der Lehrer bestimmte Sachen verdeutlichte (wie zum Beispiel wie man Gasmasken richtig aufsetzt :O oder wie so ein Fechtkampf aussieht, etc). Und selbst das waren letztlich nur Rätsel für die Streberschüler, die schnell mit den Aufgaben fertig waren, weil sie nicht vorher 20 Minuten lang rum lamentierten.

    Und die erste Ausbildung? Krankheitslehre, HNO. 30 Krankheitsbilder mit Symptomen und Diagnostik-Zeichen (wie sieht der Hörtest aus, etc) pro Stunde. Die Dr.-Lehrerin DIKTIERTE und wer nicht mitkam, hatte das nachsehe.
    Und der Anatomie-Lehrer mit seinen verflixten „keine Ahnung wie sich das schimpft“-Übersichten. Also da, wo ein Wort in der Mitte steht und man alles wichtige darum schreibt, worum wiederum das wichtigste steht. Auch so ein Diktate-Lehrer. Hat das Grundbild einmal als Tafelbild gegeben und dann los geblubbert.

    Zweite Ausbildung? Die jungen Referendarinnen machten max. 5 Kopien. Für jede Gruppe eine. Sie liebten Gruppenarbeiten. Ansonsten Tafelbilder. Der Klassenlehrer? Epische Tafelbilder, für die er gerne 3 Tafeln hätte, weil sie auf eine einfach nicht mehr passten.

    Kopien? Luxus! 😀

  13. Nadine schreibt:

    Jaja, wenn der Kopierer streikt… das hatten wir vor ein paar Wochen auch in der Arbeit. Wobei ich hier dann in der Rolle der genervten Sekretärin war 😉 Ich bin kein Drachen, aber wenn mich ein und der selbe Kollege innerhalb von 20 Minuten 5 mal nervt, wie er denn jetzt mit dem Ersatzmultifunktionsgerät faxen könne (gar nicht!), dann bin ich evtl irgendwann schon soooo kurz vorm Platzen. wobei das Verhalten der Sekretariatskollegin überhaupt nicht geht, egal wie genervt sie ist.

    • Frau Falke schreibt:

      Vielen Dank, dass du das sagst. Ich dachte schon, ich hätte es einfach falsch gedeutet. Aber ihre ganze Art hat mir nur zu deutlich gemacht, dass ich mehr als nur eine Belastung war… 🙂

  14. Inch schreibt:

    Und wie ging das früher. Ohne Kopierer? Kriegen die Kinder heute zuviel unnützes beigebracht in der Zeit, in der sie früher geschrieben haben oder sind sie tatsächlich zu faul zum Schreiben? Können sie vielleicht nicht mehr schreiben UND zuhören?

    • Frau Falke schreibt:

      Gerade in den unteren Klassen ist es sehr problematisch, die Fünfer kommen mit so unterschiedlichen Fähigkeiten bei uns an… Im letzten Jahrgang hatten wir sogar welche, die die lateinische Ausgangsschrift gar nicht beherrschten. Ihr Drucken war sehr langsam, das gab Schwierigkeiten.
      An sich bin ich auch immer fürs Abschreiben – nur manches Mal geht es nicht. Vor allem, wenn man wie wir oftmals ohne Bücher unterrichten muss, weil keine Klassensätze vorhanden sind oder, noch besser, noch nicht auf G8 umgestellt. Oder auf die Profiloberstufe abgestimmt. Oder all das andere.

  15. Nele Abels schreibt:

    Der Hauptgrund, warum an so vielen Schulen regelmäßig die Kopierer ausfallen, ist hauptsächlich der, dass die Gerät weit ausserhalb ihrer vorgesehenen Leistungsparameter arbeiten. Ein Kopierer an einer größeren Schule hat in Spitzenzeiten einen Tagesdurchsatz von mehreren tausend Kopien. Die Geräte, die von den Schulträgern beschafft werden, sind aber normalerweise für den Bedarf eines mittleren Großraumbüros ausgelegt.

    Dass die armen Kopierer da regelmäßig in die Knie gehen, ist nun wirklich nicht verwunderlich. Aber für die Schulträger ist es haushaltsrechtlichen Gründen einfacher, billige Qualität zu kaufen und langfristig insgesamt zwar sehr viel mehr aber dafür zeitlich in Einzelhappen verteilt in die Wartung zu finanzieren.

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