Without a trace

 

Irgendwas muss ich an mir haben, dass Außenstehenden signalisiert, dass sie mit jedem Problem zu mir kommen können. Und auch, dass ich mir liebend gern jede noch so unwichtige Kleinigkeit erzählen lasse, auf alles eine Antwort weiß, kurz davor bin ein Mittel gegen alle tödlichen Krankheiten der Welt zu erfinden, mit der Fishbowl-Technik den größten Störenfried zu einem braven Lieblingsschüler mache und sowieso immer gern bereit bin meine kostbare Zeit mit den Geschicken anderer zu verbringen.

Frau Debian hat auch diesen Eindruck von mir, deshalb fragt sie mich heute in der Fünf-Minuten-Pause vor der vierten Stunde, ob ich ihr nicht helfen könne. Mein quängeliges „Aber ich habe doch Freistunde“ wird von ihrem Blick zunichte gemacht und irgendwie kann ich es ihr auch nicht abschlagen, denn zum einen habe ich heute einen schlechten Tag, den ich mit dieser guten Tat wenigstens ein bisschen aufwerten könnte, zum anderen hat Frau Debian es nicht leicht, seit die Kollegin Peters sie auf dem Kicker hat. Also nicke ich ergeben und folge der Referendarin nach oben auf den Speicher, wo sie aus dem Theaterfundus etwas holen will.

Es ist leise, als wir die letzten Stufen hochsteigen, in den Extragang, wo die Treppen heraufführen zu der großen metallenen Schutztür, verirrt sich niemand, nicht einmal ein Schüler.
Wir gehen durch die Tür, ich finde den Lichtschalter und vor uns liegt der unfreundliche Flur, dessen abweisender grauer Boden nur durch die kalten weißen Wände übertroffen wird.

Wir betreten den Fundus durch eine weitere schwere Eisentür, ich voran, Frau Debian, die aufgeschlossen und mir die Tür aufgehalten hatte, danach. Ich erhasche einen Blick auf die von dem aus dem Flur hereindringenden Licht beleuchtete Innenseite der Tür und sage noch geistesgegenwärtig: „Passen Sie auf und lassen Sie die Tür nicht,“
Und da wird mein letztes Wort schon von dem stählern lautem Klang der zuschlagenden Tür übertönt. „zufallen, bevor wir den Lichtschalter gefunden haben. Na super.“

„Oh, das war eine Millisekunde zu spät.“ lächelt Frau Debian, die tastend nach dem Lichtschalter sucht, diesen findet, kippt, ohne Erfolg. Die Freude entweicht ihrer Stimme, die nun einen nachdenklichen Klang bekommt.
„Hmm, das Licht scheint nicht zu funktionieren.“

Ich sehe sie an und schüttelte nur den Kopf, während ich zur Tür gehe. Jetzt, wo wir in diesem fensterlosen Raum schon kein Licht haben, wäre es wohl angebracht, wenn einer von uns die Tür aufhält um für eine Lichtquelle zu sorgen.
Aber, und das ist das Beste an der Sache, die Tür geht nicht auf. Der Knauf lässt sich nicht bewegen, der Riegel scheint wieder eingeschnappt zu sein. Als ich mich umdrehe, muss ich Frau Debians Gesicht gar nicht sehen, um zu erkennen, was sich in ihm spiegelt.
„Sagen Sie nicht, Sie haben den Schlüssel draußen stecken lassen.“

Sie antwortet nicht, also blinzele ich angestrengt in die Dunkelheit, obwohl ich die Antwort schon kenne. „Das kann nicht Ihr Ernst sein.“
„Ich wusste nicht, dass das hier so…so gefängnisartig ist. Alles voller Stahltüren und allem, das ist doch nicht normal für eine Schule.“ Frau Debian versucht erneut den Knauf zu drehen, was natürlich nicht funktioniert.
Ich versuche mich wieder zu beruhigen, denn schließlich war es nicht ihre Absicht uns beide hier einzusperren. „Diese Räume sind sicherlich nicht dazu gebaut worden Bücher und Theateraccessoires zu beherbergen, wissen Sie?“

Wir sehen uns an, was ein wenig kompliziert ist, wenn man sich im Dunkeln nicht sehen kann, und Frau Debian lässt geräuschvoll die Luft aus ihren Lungen entweichen. „Und was machen wir jetzt?“
Ich fahre mir mit den Händen über das Gesicht. „Haben Sie ein Handy?“
Sie schüttelt den Kopf.
„Dann fragen Sie mich mal was leichteres, abgesehen von heute war ich nämlich noch nie auf irgendwelchen Dachböden eingesperrt.“
„Oh Gott, wir kommen nie wieder hier raus.“
„Nein, nein, sagen Sie das nicht. Raus kommen wir sicher, die Frage ist nur wann. Hier oben wird man uns nicht hören, wenn wir gegen die Tür schlagen, selbst wenn es durch diese und die weitere Sicherheitstür gelangen würde, was es nicht tut, auf dem Flur befindet sich keine Menschenseele. Wir müssen uns also selbst befreien, wenn wir nicht bis übermorgen hier versauern wollen.“

Frau Debian fasst mich vorsichtig an die Schulter. „Und wie soll das gehen?“
Ich zucke mit den Schultern. „Vielleicht finden wir ja ein Stück Draht oder sowas, keine Ahnung.“
Während ich beginne im Dunkeln zu suchen, weiß ich schon, dass ich kein Glück haben werde. Das, was man braucht, ist in Sammlungen nie zu finden, warum sollte das bei dem Theaterfundus anders sein?
Nach einigen Minuten gebe ich dann auch seufzend auf. „Keine Chance.“

Frau Debian drückt mir etwas kleines, metallisches in die Hand. „Nehmen Sie das.“
Erstaunt blicke ich sie an, jaja, insofern man da was sehen kann. „Aber… Das ist,“
„mein Ohrring, ich weiß. Doch wenn ich mich entscheiden soll, was mir wichtiger ist, der Ohrring oder hier raus zu kommen, dann ist Letzteres von eindeutig höherer Priorität.“

Ich gehe zur Tür, sehe aber das Schlüsselloch kaum, was der Kollegin nicht entgeht. „Wir bräuchten eine Lichtquelle, Streichhölzer vielleicht, oder,“
„ein Feuerzeug.“ sage ich, greife in meine Hosentasche und reiche ihr das Ding. Manchmal hat es klare Vorteile Raucherin zu sein.
„Leuchten Sie mir mal, damit ich es probieren kann.“
Sie hält das Feuerzeug und leuchtet das Schlüsselloch an, ich probiere derweil mit dem aufgebogenen Draht ihres Ohrringes das Schloss aufzubekommen. Leider scheint dies nur in Filmen und Büchern zu klappen, im echten Leben, das kann ich nach einer guten Viertelstunde verzweifelten Bemühens sagen, geht das nicht.

Enttäuscht schütteln wir die Köpfe, setzen uns auf den Boden, der kalt und ungemütlich ist, sie im Schneidersitz, ich mit angezogenen Beinen. „Scheiße.“
Sie nickt. „Das kannst du laut sagen. Verdammte Scheiße.“
Und nachdem wir beide geflucht haben, ist es schon merklich besser. Also nicht die Situation, aber das zwischen uns.

 

Es herrscht Schweigen, Frau Debian dreht ausgiebig mein Feuerzeug in ihrer Hand, dann haut sie ein paar Mal schnell und leicht auf den Fußboden. „Hier ist doch sicherlich ein Feuermelder, oder?“
Ich zucke mit den Schultern, denn ich kann mich nicht daran erinnern, einen solchen gesehen zu haben, anderseits hatte ich auch nur wenige Sekunden Zeit und es war dunkel und ich hatte meine Aufmerksamkeit auch auf etwas ganz anderes gerichtet.
Frau Debian hat wohl das Gefühl, dass ich nicht schnell genug geantwortet habe, bzw. sieht mein Ruhigsein als Aufforderung ihren Gedankengang weiter auszuführen.
„Und wenn wir ein wenig Pappe anzünden? Der Rauch müsste doch den Feuermelder Alarm schlagen lassen,“
„Da sind wir erstickt, bevor der überhaupt registriert hat, dass es raucht.“

„Hmm.“ Frau Debian überlegt und  wieder herrscht Schweigen zwischen uns.

„Und wenn wir nur das Feuerzeug unter den Rauchmelder halten? Dann geschieht uns nichts und die Feuerwehr kommt trotzdem.“
Ich stehe auf, mehr ihr zu liebe, als aus dem Glauben heraus, dass es etwas nützen würde, und gehe den kleinen Raum ab. Sie kommt mit dem Feuerzeug dazu, wir suchen gemeinsam, aber vergeblich. Auch nach guten zehn Minuten der Suche ist noch immer kein Melder zu finden.

Wir lassen uns erneut seufzend auf dem Fußboden nieder, Frau Debian wirkt so geknickt, dass ich sie aufzuheitern versuche. „Na, sehen Sie es doch mal so: Selbst wenn wir einen Feuermelder gefunden und ihn ausgelöst bekommen hätten, es hätte ewig gedauert, bis die Feuerwehr gekommen wäre und hier oben gesucht hätte. Ich meine, wer kommt denn schon darauf auf dem Dachboden nachzusehen?“
Sie legt den Kopf schief, pustet sich wieder die Strähne aus dem Gesicht. „Aber die wissen doch, wie viele Lehrer in der Schule sind und wenn die es nach dem Feueralarm nicht alle raus geschafft haben, müssen sie die doch suchen, überall im Haus.“

 

Wir schweigen uns erneut an, die Stille ist nur unterbrochen von Frau Debians ständigen An- und Ausknipsen des Feuerzeuges. An…aus…an……….aus…an…aus…an……….aus.

„Das ist so typisch.“

Ich lasse mich nach hinten sinken und betrachtete, nun in Liegeposition, die Decke über mir. „Ärgern Sie sich nicht, Frau Debian, die Zeit, die wir hier verbringen, ist sicherlich nicht weniger verschwendet als jene, die wir in den Klassensälen verbringen.“
Sie fährt auf, erschrocken über den Gedanken an die von ihr zu unterrichtenden Schüler, welche nun ohne Aufsicht in der Klasse sitzen. „Ach Gott, die habe ich ja ganz vergessen.“
„Keine Bange, da wird sicherlich schon jemand von den Kollegen für Ruhe gesorgt haben. Und die Kiddies freuen sich bestimmt über ihre Freistunde.“ beruhige ich erst und lächle dann.
Frau Debian legt den Kopf in den Nacken und starrt nun ebenfalls an die Decke über uns. Sie gähnt, da die Dunkelheit sie schläfrig macht. „Wo hätten Sie gerade Unterricht?“
„In einer Zwölften, die werden schon nicht über Tische und Bänke gehen.“
„Haben die denn eine Beschäftigung?“
Ich schließe die Augen und versuche mich daran zu erinnern, was ich heute mit ihnen machen wollte. „Naja, sie könnten die Aufgabe der letzten Stunde weiter bearbeiten.“
„Aber Sie glauben  nicht daran.“ stellt sie fest, etwas Merkwürdiges schwingt in ihrer Stimme mit, von dem ich nicht weiß, ob sie erstaunt oder ernüchtert über diese Erkenntnis ist.

 

Wir schweigen uns wieder an, ich fange an nach einem Gesprächsstoff zu suchen, verliere aber nach wenigen Minuten die Lust. Ich blicke in die Dunkelheit, ohne Frau Debian erspähen zu können, die sich nun ebenfalls auf den Rücken legt.
„Sagen Sie mal, weiß eigentlich irgendjemand, dass wir hier oben sind?“
Die Referendarin beobachtet einzig die zündelnde Flamme des Feuerzeuges, das kleine Flackern spiegelt sich in ihren hellblauen Augen. An…aus…an……aus…an…aus. „Ich habe Johannes erzählt, dass ich hier rauf wollte, sonst fällt mir niemand ein.“
Ich nicke, mehr bleibt auch nicht zu tun, mitten am Schultag, eingeschlossen im Theaterfundus. „Na super.“
Sie lacht auf, es klingt ein wenig gequält. „Vielleicht fällt ihm ja auf, dass ich nicht da bin und kombiniert, dass wir hier oben sein müssen oder so.“
„Oder der Kollege Polwin-Kaulwitz bemerkt absolut gar nichts und wir beide verenden hier oben.“ kommentiere ich trocken.
Sie schüttelt bestimmt den Kopf. „Nein, nein, Johannes wird es merken. Wir sind nachher in unserer Freistunde noch zum Essen verabredet, wenn ich da nicht erscheine, wird er mich sicher vermissen.“

Wir schweigen uns an, sie in der Überzeugung, dass Herr Polwin-Kaulwitz ihr Verschwinden bemerken wird, ich in Bewunderung für ihr Vertrauen in den Kollegen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit versuche ich wieder in ihrem im Dunkeln liegenden Gesicht zu lesen. „Sie verstehen sich gut mit dem Kollegen, was?“
Frau Debian legt ihre Arme seitlich von ihrem Körper ab, nachdem sie diese die ganze Zeit über ihrem Bauch verschränkt gehalten hatte. „Schon, am besten sogar aus dem Kollegium, wenn ich ehrlich bin.“
Seufzend betrachtet sie die Decke über uns, an der die Lampe mit der durchgebrannten Glühbirne hängt. „Irgendeinen Freund muss man in dieser Anstalt ja haben.“

Ich lächle, sie auch, und obwohl wir es noch immer nicht sehen können, wissen wir doch beide, dass es so ist. Irgendwie schön, wären wir nicht eingesperrt und ich schon jetzt am verhungern, von meinem Koffein- und Nikotinentzug mal ganz zu schweigen.

 

Frau Debian dreht den Kopf in meine Richtung. „Finden Sie nicht, dass wir uns nun, wo uns das Los verbindet hier oben zusammen alt werden zu müssen, duzen sollten? Ihr ewiges „Frau Debian“ macht mich sonst noch verrückt.“
„Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, wie Sie mit Vornamen heißen.“ gebe ich zu und wende den Kopf ebenfalls in ihre Richtung.
„Leslie.“ sagt Frau Debian lächelnd, gibt mir das Feuerzeug zurück und verschränkt die Arme hinter ihrem Kopf.
„Okay, Leslie, angenehm. Ich heiße,“ beginne ich, werde aber von ihr unterbrochen, bevor ich meinen Vornamen ausgesprochen habe.
„Ich weiß wie Sie heißen. Jeder weiß das.“ erklärt sie schmunzelnd, während sie mich dabei beobachtet, wie ich das Feuerzeug wieder in meine Hosentasche stecke.

Schweigen breitet sich, wieder einmal, zwischen uns aus und erfüllt den ganzen kleinen Raum mit all seinen Regalen, Tischen, Garderobenständern und Gegenständen. Mittlerweile hat mich mein Zeitgefühl vollkommen verlassen.

„Leslie?“
„Mhm?“
„Glaubst du, dass die uns heute noch finden?“
Sie dreht sich auf die Seite, ihre Stimme klingt ernst. „Sicher, spätestens wenn um Vier die Letzten gehen wird ihnen auffallen, dass unsere Sachen noch im Lehrerzimmer liegen.“
„Und das glaubst du wirklich?“
„Du nicht?“
„Aber sicher.“

Wir sehen uns an und müssen wieder lachen, dabei besteht absolut kein Grund dazu. Dann starren wir weiter an die Decke und unterhalten uns über dies und das. Erst um Viertel nach Drei am Nachmittag hören wir die metallische Sicherheitstür des Dachbodens sich öffnen und Sekunden später Schritte auf dem Gang. Wie in einem schlechten Krimi stehen wir vorsichtig auf, klopfen gegen die Tür, „Hallo?!“, und werden von dem Kollegen Polwin-Kaulwitz und Felizitas befreit.

Erleichtert über die Befreiung und dem Licht und der Wärme, die mit jedem Stockwerk, das wir hinter uns lassen, mehr wird, lösen sich auch die Worte in unseren Mündern und Leslie und ich beschreiben die Zeit unserer Gefangenschaft in tausendfacher Ausführung.
Im Kollegium herrscht über unser überraschendes Auftauchen weit mehr Aufregung als über unser vorheriges Verschwinden.

Leslie und ich sehen uns jedoch bloß an. Und lächeln.

 

 

Es grüßt ganz lieb
Frau Falke

P.S.: Bis das Schloss ausgewechselt wird, hängt nun eine Liste am schwarzen Brett im Lehrerzimmer, in die sich ein jeder, der nach oben geht, mit Uhrzeit eintragen muss.
Mal sehen wie lange es dauert bis der Erste vergisst sich auszutragen und unbehelligt nach Hause geht, während wir wie verrückt nach ihm suchen.
Aber liebgemeint ist die Idee da. Hätte halt mal jemand vorher drauf kommen können, das hätte mir eine Menge verlorene Zeit erspart sowie das ein oder andere graue Haar, das ich bis jetzt zwar noch nicht gefunden, sicherlich aber gekriegt habe.

 

 

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Über Frau Falke

Eine Junglehrerin bloggt über ihren Schulalltag in Klassenräumen und Lehrerzimmern, die Eskapaden der Schülerschaft und die Erlebnisse mit dem einen oder anderen Kollegen.
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22 Antworten zu Without a trace

  1. sunshinemuffin schreibt:

    „Ich weiß wie Sie heißen. Jeder weiß das.“
    Du bist sowas wie die gute Seele des Kollegiums, glaub ich^^
    Aber immerhin seid ihr ja heute noch hinausgekommen, das ist doch schön. Und du hast jetzt jemand Neues zum Duzen 🙂

    • Frau Falke schreibt:

      Oder die anderen lästern über mich und deshalb bin ich bekannt… 😉
      Dass wir rausgekommen sind, ist super. Ich glaube, das wäre sonst auch nicht so gut geworden. 🙂

  2. christiandierks schreibt:

    Boar, was für ein Erlebnis! Gar nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ihr da noch längere Zeit hättet verbringen müssen! Übrigens sehr spannend erzählt ;D Gefällt mir!

  3. Nobelix schreibt:

    Au weia, ich glaube das wäre einer meiner Alpträume – auf dem Speicher eingesperrt. Mitten in der Zivilisation von jeglicher Hilfe abgeschnitten… ich seh quasi schon die Schlagzeile der Zeitung mit den 4 Buchstaben: „Lehrerinnen qualvoll verdurstet – was ängstigte die beiden so sehr, dass sie flüchteten?“ 😉

    Selbst das beste Handy nützt nichts, wenn man es nicht dabei hat. Aber schön, dass jemand mitgedacht und nachgeschaut hat… 🙂

    • Frau Falke schreibt:

      Ich wüsste was die Mädels so verängstigt hat… 😀
      Aber eigentlich war es ziemlich lustig. Vor allem, weil die Kollegin doch recht locker war. Wie das mit dem Handy ausgesehen hätte, weiß ich nicht, aber bei unserem Glück…Funkloch. Mindestens.

  4. michael schreibt:

    Na, Seien Sie froh, dass es Ihnen nicht so erging wie dem hier.

  5. nadineswelt schreibt:

    Ach Du scheiße! Zum Glück ist alles gut ausgegangen!

  6. pausenkaffee schreibt:

    Wunderbar geschrieben und ich hab mich richtig in die Protagonisten einfühlen können 😉 Einen Unterschied hätten wir nur: ich hab immer und überall ein Mittel der Telekommunikation dabei. Aber vermutlich wäre in eurer Sammlung sowieso ein akutes Funkloch gewesen.

    An dieser Stelle noch mal: schön, dass du wieder da bist

    • Frau Falke schreibt:

      Es freut mich, wenn du mit uns fühlen kannst. Das Handy hätte sicher einen leeren Akku gehabt oder ein Funkloch, bei unserem Glück. :]
      Und danke schön, ich bin auch froh, dass sich alles normalisiert.

      • pausenkaffee schreibt:

        Ich fühl mich immer sehr nackt, wenn ich kein Smartphone dabei hab. Schrecklich, wie abhängig man inzwischen von den Teilen geworden ist. Früher… jaaaa, früher! Da hat man noch fast zwei Stunden drauf gewartet, dass man seinen Spam in den Müll werfen konnte. Heute kann man das fast minütlich erledigen. Welch Fortschritt (Da winkt ein Blogeintrag über Technik)

  7. antagonistin schreibt:

    Das ist das Grauen, aber hallo. In nem Raum ohne Licht an einer Stelle eines Gebäudes, der alle Jubeljahre mal betreten wird. Das Ganze vor den Ferien. Definitiv nichts für Klaustrophobiker. Ich wäre danach reif für den psychiatrischen Notdienst gewesen. Oder tot. Im Überlebensfall jedenfalls hysterisch. Wenn Du mehr davon erlebst, kann ich mir das Krimilesen (das Krimi lesen? das Krimi Lesen? *uff*) sparen…

    • Frau Falke schreibt:

      Ich denke du kannst dir das Krimilesen zumindest aufgrund meiner Erlebnisse nicht sparen. Bislang habe ich so etwas das erste Mal erlebt und hoffe, es bleibt dabei. Wobei ich im Nachhinein mich schon frage, wann aufgefallen wäre, dass wir weg sind, wann, dass unsere Sachen in der Schule sind, die Wagen auf dem Lehrerparkplatz, und wie lange es wohl gedauert hätte uns im Theaterfundus zu finden… 🙂

  8. datmomolein schreibt:

    ohm, wei, mir scheint die schule (also das gebäude) ist größer und verwirrender als eine der schulen, auf denen ich war und die natürlich allesamt in meiner vorstellungen den durchschnittsschulgebäuden entsprechen.

    aber auf der anderen seite: meine fakultät (informatik) war – bevor sie in ein neues matrix-inspiriertes sichtbeton-gebäude zog – in so einem komischen verwirrenden um drei-ecken-gebäude, aber da gab es überall strom immer und die räume ohne fenster und nur tür waren allesamt serverräume… ich hatte mich da mal im keller verlaufen und später erfahren, dass es mal biologie-labore waren, wo es einen unfall gab und die eigentlich gesperrt waren.. naja informatiker und real-life, kann nur schief gehen…

    aber eigentlich hatte ich da ein anderes anliegen:
    ich hab da neulich mal sowas gekriegt, das hieß „liebster-Blog“-Award. Eigentlich ignorier ich ja sowas immer, aber dann habe ich nachgedacht(und auch woher der kam) und schwupp bist du in der liste gelandet. wollt ich nur so sagen…

    achja übrigens hier:
    http://momos-amphitheater.blogspot.de/2012/03/blog-award-liebster-blog.html

    • Frau Falke schreibt:

      So groß und verwirrend ist die Schule eigentlich nicht, es gibt einfach Gänge, die man nicht betreten darf. Manchmal glaube ich, es ist wie bei Harry Potter und die Treppen suchen sich einfach ihren Weg…das würde einiges erklären.
      Die Anekdote ist süß. Und es ist bewundernswert, wenn ein Informatiker zu den Klischees steht, die seiner Gruppe anhängen. 😉
      Danke für den Award, das hat mich sehr gefreut, gerade, nachdem ich ja ein wenig in der Versenkung verschwunden war. Jetzt muss ich mich in den Ferien dort wohl mal einlesen, was? 🙂

  9. Theni schreibt:

    Also, manchmal frage ich mich schon, ob du das ganze nur erfindest… 😛 Das ist ja einfach zu blöd… xD
    (tsss… alle wissen wie du heißt, nur hier findet sich nicht die geringste Spur eines Vornamens… Oder… das „Frau“ vielleicht?! hmm… *grübel*)

    • Frau Falke schreibt:

      Bei manchem wünschte ich mir, es wäre erfunden… :/
      Das mit dem Vornamen ist ein Runninggag bei uns, da ich nur bei der Verniedlichung meines Namens genannt wurde und daraus dann in veränderter Form ein Rufname zustande kam. Leider kann man anhand meines jetzigen Rufnamens nicht mehr auf meinen Vornamen schließen, sodass neue Kollegen bei den Namenslisten verzweifeln. 😉

  10. Pingback: Einer muss ja – also ich | ѕσνιєℓ zuм тнємα ѕcнuℓє

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