Reden wir über Respekt…

Es rumort in der Schule, Schülerköpfe werden zusammen gesteckt und heimlich wird geflüstert, was niemand hören soll.

Innerhalb weniger Stunden hat es sich wie ein Virus in dem zwölften Jahrgang verbreitet, greift um sich, befällt auch die höheren und tieferen Klassen. Gegen Mittag weiß die ganze Oberstufe Bescheid, geht es auf einige Zehnten und wenige Neunten über, hier mehr in Ausnahmefällen.
Doch im Gegensatz zu sonst dringt nichts davon an unsere Ohren; obwohl sich um uns alles verdunkelt wie von einem riesigen Schatten übermannt, verrät uns niemand den Grund für diese durch die Schülerschaft gehende Aufruhr. Manch einer wird es aus Desinteresse nicht weitererzählen, die meisten jedoch wollen das Opfer der Verleumdungen schützen, wie sie schon genannt wird.

Eine ganze Oberstufe spricht über eine Lehrerin. Und wir wissen noch immer nicht was Sache ist, basteln aus Wortfetzen Dialoge und werden ja doch nicht schlau daraus. Hätten wir es früher mitbekommen, hätten wir zumindest versuchen können dem Ganzen Einhalt zu gebieten…
„Es ist aber niemand gestorben, oder?“ erkundigt sich ein Kollege, und ich kann ihn so, so gut verstehen.

 

Erst am Nachmittag schaffen es zwei Schülerinnen der zehnten Klasse sich zu überwinden, erst dann gewährt man uns Einblick in den Grund der hitzigen Diskussionen, wütenden Beschimpfungen, fassungslosen Gesichter.
Den Kollegen Clemens wählen sie als Ansprechpartner, nicht nur weil sie ihm vertrauen, nicht nur weil die Scham vor ihm zumindest ein bisschen geringer ist als vor der strengen Klassenlehrerin, sondern auch, weil sie wissen, dass er Sarah mag. Denn sie ist es, die geschützt werden soll, der die Schüler nicht sagen wollen, was sie verletzen wird. Und was durch dieses Hochpuschen viel schlimmer geworden ist, als es gewesen wäre, wenn es nicht erst einmal durch die halbe Schülerschaft gegangen wäre.

Als Nicolas aus der Unterredung mit den Schülerinnen kommt, ist sein frohes Lächeln verschwunden, abgelöst von einer Ernsthaftigkeit, die wir kaum von ihm gewohnt sind. Spannung herrscht in seiner Mimik und etwas, das ich noch nie zuvor bei ihm gesehen habe. Ist das Zorn?
Unwillkürlich weicht der Kollege Helfrich einen Schritt zurück, als Nicolas das Lehrerzimmer betritt. Schnurstracks kommt er auf unseren Tisch zu, hat die Hand schon auf Sarahs Arm gelegt, bevor er mit den Worten soweit ist.
„Ich muss mit dir reden. Jetzt, sofort.“
Sarah wirft mir einen fragend ängstlichen Blick zu, der ihm nicht entgeht.
„Am besten kommst du auch gleich mit.“

Wir stehen schweigend auf und folgen ihm, er läuft schnell, und ich mag diese Art nicht an ihm. Erstaunlich, dass er auch so sein kann. Dann öffnet er die Tür zum kleinen Konferenzraum, bittet uns Platz zu nehmen, als wären wir unartig Schüler, und schließt die Tür.

Als er sich setzt ist seine Anspannung verflogen und Mitleid in seinen Zügen zu lesen, kurz sucht er nach den richtigen Worten um auszudrücken, was er sagen muss. „Es tut mir Leid, Sarah, aber du solltest wissen, dass der Grund für die Aufruhr unter den Schülern etwas ist, dass ein Schüler über dich gesagt hat.“
Sarah ballt die linke Hand zusammen, nervös beißt sie auf den Nagel ihres Daumens. „Und zwar?“
Nicolas sieht ihr fest in die Augen. „Mirko Thaler erzählt herum, dass du in dem Rock ziemlich heiß aussehen würdest.“
Sie hört auf zu beißen, und stützt ihren Kopf auf ihrer Hand ab, signalisiert ihm aber weiterzureden. Aus seinem Mund aber klingt es irgendwie falsch, wenn er das sagt.
„Er meinte du wärest ‚geil‘, mit dir könne er gut. Du würdest immer ‚seinen Schwanz lutschen‘.“
Betroffen von ihrem Erbleichen unterbricht sich Nicolas, nimmt den Faden aber wieder auf.. „Er könne sich nicht beschweren, du würdest gute Arbeit leisten.“

Ihre bestechenden blauen Augen wirken verblendet, sie starrt Nicolai an, sieht aber durch ihn hindurch. Dann hält sie sich die Hand abschirmend vor ihr Gesicht und beginnt zu lachen. Es ist ebenjenes Lachen, das den Moment ausfüllt, und es verwirrt mich, dass sie das so locker nimmt.

 

Sarah schüttelt den Kopf, lachend. „Deshalb haben sie sich heute alle so komisch benommen. Weil Mirko solchen pubertären Unsinn,“
Da hört sie auf es amüsant zu finden, alarmiert huschen ihre Augen zu dem Kollegen. „Dann wissen ja alle Bescheid, die gesamte Oberstufe.“

„Sarah, ich weiß, dass das eine extrem schlimme Verleumdung ist.“ stellt er fest. „Aber genau deshalb hat ja auch keiner der Schüler etwas sagen wollen, verstehst du?“
Sie antwortet nicht.
„Und der ganze Stress, den sie in den Pausen hatten, das alles lag darin begründet, dass die Schüler genauso entsetzt sind wie wir.“ führt er weiter aus.
„Ach, du weißt also wie entsetzt ich bin?! Sicher, dir passiert es ja ständig, dass ein Schüler behauptet du würdest ihn oral befriedigen!“
Nicolas sieht sie ernst an. „Du hast alles Recht wütend zu sein. Aber sei es nicht auf mich.“
Sarah verbirgt ihr Gesicht unter ihren Händen, ich tausche einen Blick mit dem Mann. Manchmal frage ich mich, wieso eigentlich immer alle glauben, ich könnte in solchen Situationen helfen. Ich weiß ja nicht mal, wie ich reagieren soll, geschweige denn sonst etwas. Ich lege meinen Arm um die junge Kollegin. „Sarah.“

 

„Was machen wir jetzt?“

„Dem Direktor den Sachverhalt vortragen, das Kollegium informieren, damit die ganzen Gerüchte nicht noch mehr angeheizt werden, und dann Mirko eine Stellungnahme zu dem Vorfall abverlangen.“
Er sucht den zustimmenden Blick unserer Kollegin. „Oder nicht?“
Wir reden über das, was folgen soll, und auch darüber, wie man mit solchen Vorfällen umgeht. Ob es besser ist das still und leise zu regeln, obwohl die halbe Schule Bescheid weiß. Wann man so etwas zu sehr hochputscht und wann welche Reaktion wie erforderlich ist.
Ich erinnere an jenen Vorfall, der einen unserer Lehrer betraf und bei dem die Schülervertretung vor dem Kollegium durch den Direktor informiert wurde. Vertrauen ist anders.

Sarah hat uns nicht zugehört, sie ist tief in ihre eigenen Gedanken versunken. „Warum macht er so etwas? Was hat er davon? Nicht eine schlechte Note hat er von mir bekommen! Ich meine, warum gerade ich? Will er mich abwerten oder was soll das alles?“

Ein Schweigen hüllt uns ein, Minuten vergehen, bevor sie sich über die Wangen fährt und den Kopf schüttelt. „Wann haben die Schüler eigentlich den Respekt uns gegenüber verloren?“
Und ich weiß, dass sie nur ihn sieht, nicht all die anderen, deshalb frage ich nicht: Haben sie das denn?

 

Es grüßt,
Frau Falke

 

 

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Über Frau Falke

Eine Junglehrerin bloggt über ihren Schulalltag in Klassenräumen und Lehrerzimmern, die Eskapaden der Schülerschaft und die Erlebnisse mit dem einen oder anderen Kollegen.
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25 Antworten zu Reden wir über Respekt…

  1. Ana schreibt:

    Wow, das ist heftig. Richtig heftig…
    Und ja, ich glaube, dass die Schüler immer weniger Respekt vor den Lehrern haben, woran das liegt?! Keine Ahnung.. Was die richtige Handhabe in diesem Moment ist?
    Offene Konfrontation? Sarah und Mirko? Ich bezweifle dass das was grundlegend verändern würde.. und der Ruf von Sarah.. klar es ist ein Gerücht und das sollte auch allen SuS klar sein, aber es wird wahrscheinlich trotzdem an ihr haften bleiben.. mistig.
    Ich kenne sowas ähnliches, ein Kommolitone hat mich vor einigen Semestern beim Rektorat angezeigt, weil ich auf de Campus anscheinend erzählen würde, er hätte mich sexuell genötigt… abgesehen von der TAtsache, dass ich schlussendlich unter Eid ausgesagt habe, dass dies nicht der Fall ist, haftet dieses „Gerücht“ nach wie vor an mir, leider. Und ich bin ehrlich gesagt super froh, dass ich ejtzt nach dem Examen nicht mehr dorthin muss.
    Für Sarah wünsche ich mir, dass sie die Stärke hat damit umzugehen, und die Kraft das jetzt auszusitzen, denn was anderes hilft da wohl nicht… den Eltern, SuS und Kollegen wünsche ich die Weisheit, damit richtig umzugehen und Sarah den Rücken zu stärken…

    • Frau Falke schreibt:

      Offene Konfrontation ist immer so eine Sache, ich werde berichten, sobald das Gespräch gelaufen ist. Dass es nur ein Gerücht ist, wird den Schülern bewusst sein, doch wir du schon richtig festgestellt hast, heißt das nicht, dass es ihr nicht doch noch nachhängen wird.
      Ich hoffe sehr, dass Sarah das wegsteckt, wobei sie ehrlich gesagt recht gefasst ist. Für sie ist es nur “pubertärer Unsinn”, auch wenn wir das anders sehen. Ich glaube sie macht sich mehr Gedanken darum, wieso er solches erzählt, als dass er es erzählt. :/

  2. Nobelix schreibt:

    Hallo Frau Falke,

    als bis jetzt stiller Mitleser melde ich mich nun auch mal zu Wort.
    Manchmal habe ich das Gefühl, dass junge Menschen Respekt nicht mehr kennen. Ob das wildfremde Menschen in der Bahn sind, die angepöbelt werden, ob es andere junge Leute sind, die „abgezogen“ werden oder ob es Polizisten sind, die beleidigt oder sogar angegriffen werden…die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
    Ganz deutlich ist mir das geworden, als Schüler sich bei mir im Unternehmen um eine Praktikumsstelle bewerben wollten – der Satz „Ey isch wolld mal fragn, obsch bei eusch nen Bragdigum machn kann“ führte nicht nur zu einem recht kurzen Gespräch, sondern auch zu leichten Entgleisungen der beiden Jungs. Die Tatsache, dass beide nicht mal einen Lebenslauf dabei hatten, war da schon deutlich weniger schlimm.
    Aber ich fürchte, das wird über die Zeit nicht besser werden…erst ist es der Kindergarten, der die Kinder erziehen soll, dann sind es Schule und Ausbildungsbetrieb – aber niemals die Eltern.
    Nicht, das „früher alles besser war“, aber manchmal wünsche ich mir die Zeit zurück, in der die Kinder sich nicht über Facebook oder Handy ausgetauscht haben, sondern draußen beim spielen im Matsch…von Angesicht zu Angesicht.

    Es grüßt

    Nobelix
    der sich grad ziemlich alt fühlt 🙂

    • M. Maiwald schreibt:

      Hallo,

      Ich finde es als Lehrer selber sehr erfrischend, wenn mir Leute derart aus der Seele reden. Natürlich muss man immer mit Verallgemeinerungen aufpassen, jedoch ist die „Randgruppe“, die es vielleicht zu meiner Schulzeit mal war, zu einer Menge geworden, mit der man anders umgehen muss als mit Ignoranz oder übermäßiger Toleranz. Ich persönlich vertrete eine wellenförmige Auffassung und glaube, dass diese Entwicklung in den nächsten Jahren wieder etwas abebben wird, dennoch muss man Schülern öfter einen Spiegel vorhalten. Eines der Hauptprobleme vieler Schüler ist meiner Ansicht nach nämlich die Tatsache, dass sie sich regelmäßig heftige Sachen leisten, die sie sich von anderen nicht bieten lassen würden. Die Empathiefähigkeiten der Jugendlichen müssen – wie das bei mir noch normal war, und ich habe auch „erst“ meine 30 Jahre voll – von den Kinderschuhen an wieder wesentlich stärker gefördert und auch eingefordert werden.

      Liebe Grüße

      M. Maiwald

    • Christoph schreibt:

      „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und
      verachtet die Autorität.“ (Sokrates, Philosoph, 469-399 v.Chr)

      Mehr ist dem Argument „Früher war alles…“ nicht hinzuzufügen.

  3. Frau Falke schreibt:

    Lieber Nobelix, bitte fühle dich nicht zu alt, mir geht es ebenso. Und ich bin auch davon überzeugt, dass es zu meiner eigenen Schulzeit anders war. Wobei uns die Kunstlehrerin auch damals schon erzählte, dass es während ihrer Schulzeit besser gewesen wäre mit dem Benehmen der Schüler…

  4. Jürgen schreibt:

    Auf jeden Fall den Schüler auch zu einem Gespräch holen, wenn er noch nicht volljährig ist, auch die Eltern dazu.
    Schüler wechselt die Schule?
    Beim Lesen bekam ich Herzklopfen.
    Polizei informieren (Jugendbeamte, wenn es sowas gibt). Eventuell ist die Kollegin auch in Gefahr.

    • Frau Falke schreibt:

      Du hast mir ja ganz schön Angst gemacht. Dass Sarah in einer realen Gefahr sein könnte, kam bei uns gar nicht zur Sprache, obwohl es natürlich nicht komplett abwegig ist. Das Gespräch…nun…fand statt.

  5. Frl. Rot schreibt:

    Das ist schon harter Tobak.
    Aber nicht ungewöhnlich und schon gar kein Einzelfall. Auch die Wortwahl ist leider „normal“.
    Beim Schreiben fällt mir gerade auf, wie sehr ich mich an diese Umstände schon gewöhnt habe, denn mein erster Gedanke war: Und? Passiert doch ständig. Ich habe es sogar erlebt, dass Fotos von Lehrerinnen auf Aktfotos montiert und in der ganzen Schule herumgeschickt wurden. Moderne Technik sei Dank.

    Da hilft nur strikte Reaktion seitens der Schulleitung. Im ganz großen Stil. Wenn man denn beweisen kann, dass „Mirko“ sich tatsächlich so geäußert hat.
    Andere Blogs beschreiben sogar einen Schritt weiter: Anzeige bei der Polizei. (Finde ich persönlich nicht gut, aber die Möglichkeit besteht ja.)

    Ich finde auch, dass sich in den letzten Jahren viel verändert hat, u.a. auch durch die ständige Erreichbarkeit (E-Mails, Facebook, Pornoseiten usw.), aber auch durch geänderte familiäre und berufliche Strukturen.
    Wir haben früher noch den Lehrern die Tür aufgehalten, heute kann ich froh sein, wenn ich nicht aus dem Weg geschubst werde.

    • Frau Falke schreibt:

      Ehrlich gesagt ist es bei uns nicht so, dass solches ständig passiert, vielleicht aber kriegen wir es auch einfach nicht mit. (Laut Frau Crande ist es der erste Fall, der so heftig ist, und sie bewacht das Lehrerzimmer seit guten zehn Jahren…)
      Dass man es irgendwann als üblich ansieht, ist genauso zutreffend wie traurig. Dass Bilder manipuliert wurden hatten wir zum Glück noch nicht, das klingt aber nach einer sehr unschönen Geschichte.

    • Jürgen schreibt:

      Einspruch, Frl. Rot. Das ist weder „normal“ noch „ungewöhnlich und schon gar kein Einzelfall“.
      Die Schulleitung muss reagieren; hoffentlich tut sie das der Situation angemessen.
      Die Kollegin Sarah muss Anzeige erstatten. Die Lage ist für sie sehr gefährlich, in körperlicher wie auch in moralischer Hinsicht. Das ist eine Art Amoklauf!

  6. unnaaf schreibt:

    Es tut mir echt leid, wie ihr Euch alle aufregt.
    Der Fall ist doch wirklich klar: der Junge ist scharf auf seine Lehrerin und da er auf normalem Wege keine Chance hat, versucht er es über diese Provokation.
    Genauso könnte man damit auch umgehen, hätte man das nötige (auch sexuelle) Selbstbewußtsein: dem Bürschchen einfach sagen, daß so etwas unterste Schublade ist und er so nicht einmal mit dem richtigen Alter in Frage käme. Das Ganze nicht im Lehrerzimmer oder beim Direktor, sondern auf dem Flur.

  7. Ulf schreibt:

    Meine Güte, wegen solcher Sprüche macht ihr solch einen Aufstand?

    • Frau Falke schreibt:

      Bist du sicher, dass du die Situation richtig beurteilst? Es ist ja schon aus dem Artikel ersichtlich, dass man die Aussage des Schülers nicht als Lappalie werten kann. Zudem darf man nicht unterschätzen, was solche Gerüchte in der Schülerschaft auslösen, gerade, wenn sie so behandelt werden, wie hier geschehen.

  8. pausenkaffee schreibt:

    Mir stand der Mund beim Lesen offen und ich brauchte wirklich ein Weilchen um mich zu fangen, als ich das alles gelesen hatte… Vor allem auch die Nachwirkungen und das Gespräch später machen alles… surreal. Aber doch irgendwie greifbar und daher beinahe schrecklich. Ich bin sehr froh, dass solche Geschichten Einzelfälle sind.

  9. rueckenpatientin schreibt:

    Was hat ein Schüler davon, solche Gerüchte in die Welt zu setzen? Sind ihm die möglichen Konsequenzen nicht klar?
    Sowas gab es zu meiner Schulzeit auch schon. Wir hatten eine sehr junge Französisch-Lehrerin. Ein Schüler hat etwas ähnliches behauptet und war in den Pausen natürlich der coolste Macho auf Erden.
    Die betreffende Lehrerin hat lange gebraucht, bis sie wieder normal unterrichten konnte. Es gab unzählige Gespräche, sie musste immer darauf achten, was für Kleidung sie trug. Das kann´s doch nicht sein!?

    • Frau Falke schreibt:

      Du kannst die vorstellen, wie cool Mirko war… Ob ihm jedoch bewusst war, welche Welle er da lostritt, wage ich zu bezweifeln. Gerade die unglückliche Fügung, dass es so schnell und so lautlos die Runde gemacht hat, kommt ihm sehr ungelegen.
      Sarah hat bislang zum Glück relativ normal weitermachen können, bei ihr sind es eher die mitleidigen Blicke, dass solches behauptet wurde, als jene, die prüfen. Dennoch hat es sie sehr verunsichert.
      Dass die Französischlehrerin danach auf ihren Kleidungsstil achten musste, finde ich schlimm. Vor allem, weil letztlich, wenn solche Gerüchte böswillig gestreut werden, dir kein Vermummen der Welt hilft. :/

  10. Pingback: Mirko legt nach. Und Jochender auch. | sovielzumthemaschule

  11. TickleMeNot schreibt:

    Puuh… ich lese mich gerade von hinten nach vorne durch Ihren Blog. Es gibt Sachen, da fällt es mir leicht zu kommentieren. Und dann gibt es Beiträge, so wie die zum Mobbing, zur Anorexie und diesen hier, wo ich erstmal sprachlos bin.
    Und eigentlich was sagen will, aber nicht kann. Weil ich erstmal Abstand davon brauche und nachdenken muss.

    Sie haben jetzt schon einige Male geschrieben, das sich die Leute Ihnen gerne anvertrauen. Ich weiss das sowas unheimlich an den eigenen Kräften zehrt, das man das lange mit sich rumträgt. Aber ich finde es klasse, das Sie sich darauf einlassen.
    Es wird immer gejammert das die Welt früher soviel besser war, aber wenn keiner mehr bereit ist, für andere da zu sein, zuzuhören oder auch einfach nur ein Lächeln zu schenken, dann kann ja nichts besser werden.
    Also ganz grosses Lob!

    • Frau Falke schreibt:

      Nicht zu jedem Thema ist es leicht sich zu äußern. Aber ich finde es umso schöner, wenn hier im Blog auch über solche Dinge gesprochen werden kann. Vor allem, weil mir manches Mal diese Art der Unterstützung seitens meiner Kollegen fehlt.
      Letztlich werde ich immer für die anderen da sein, denn sie sind meine Freunde und Kollegen, und ich mag sie sehr gern. Dass es für mich aber auch belastend sein kann, habe ich diese Tage und darauffolgend gemerkt.
      Vielen lieben Dank für das Lob.

  12. Pingback: Models, Scheitern und Schwangerschaft | sovielzumthemaschule

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