Tee ist auch Trinken

Bei mir im Unterricht darf nicht gegessen werden, aus Prinzip schon nicht. Sicher, wenn eine Klassenarbeit geschrieben wurde oder die Schüler aus einem anderen Grund keine Pause hatten, dann dürfen sie auch bei mir noch fünf Minuten Nahrung zu sich nehmen, aber während ich spreche und versuche mit ihnen zu kommunizieren, kann ich gut auf das Schmatzen als Störgeräusch verzichten. Auch der Anblick von halbzerkautem Weißbrot oder zermatschten Apfelspalten hebt nicht gerade meine Laune, so merkwürdig das auch klingen mag.

Die Schüler finden meine Einstellung doof, sie sehen nicht ein, warum sie ihre Pommes und Döner und anderen fettigen Dinge nicht in der Klasse essen sollten. „Das ist doch kein Fachraum, also.“

Da erkläre ich nicht, dass ein „also“ keinerlei argumentativ beständige Erklärung ist, obwohl mir die Verbesserung eigentlich unter den Nägeln brennt, sondern verlagere meinen Fokus auf das primär wichtige, mehr werden sie sich eh nicht merken, wenn überhaupt.
„Dies ist zum einen ein Fachraum, weil ich hier unterrichte, und wo ich unterrichte ist immer ein Deutschfachraum, zum anderen ist hier Teppich und wo Teppich ist, da darf nicht gegessen werden.“

Meine Schüler maulen, aber sie fügen sich ihrem Schicksal, zumindest was das Essen angeht, nachdem ich ein Exempel statuiert habe und einen, der meinte sein Börek vor meinen Augen (Okay, unter seinem Tisch, aber trotzdem…) verspeisen zu müssen, anschnauzte. Dem habe ich nämlich klargemacht, dass er das Ding augenblicklich wegpackt oder in hohem Bogen herausfliegt und es auf den Schulhof weiteressen kann. Dann jedoch müsse er heute nicht mehr in meinen Unterricht zurückkehren.

Seit sie wissen, dass ich empfindlich reagiere, passen sie auf, das ist gut. Dafür habe ich aber auch lange genug gekämpft. Nur das mit dem Trinken, das kriegen sie einfach nicht hin.

„Ich verdurste sonst,“ wird mir da in nörgelndem Ton vorgehalten, und je nach Jahreszeit dazugesetzt: „so stickig wie es hier drin ist wegen dem schwülen Wetter/ der blöden Heizungsluft.“

„Ihr könnt vorher etwas trinken.“ sage ich.
„Im Unterricht will ich nicht das Gezische eurer Flaschen.“ sage ich.
„Wenn ihr die Cola verschüttet geht das nie wieder aus dem Teppich raus.“ sage ich.

Aber die Schüler trinken trotzdem, heimlich, wie sie meinen, denn sie merken nicht, dass ich sehe, wie sie sich über meine Regeln hinweg setzen.

„Pack dein Trinken weg, Jennifer.“ sage ich.
„Sophia, sofort weg mit deinem Wellneskram. Du hast aufzupassen und nicht irgendwas mit Ginseng zu trinken.“ sage ich.
„Sofort vom Tisch mit dem Energiedrink, Luca.“ sage ich.

Aber keiner hört mir zu, egal wie oft ich es sage. Sie interessiert es nicht, ihnen ist wichtiger ihren Kopf durchzusetzen als zu tun, was ich verlange. Dementsprechend muss ich auch hier wieder deutlich machen, dass meine Regeln zählen, auch wenn ich es hasse.
Warum können die nicht einfach kapieren, was man von ihnen will? Wenn die mal machen würden, was man ihnen sagt, hätten wir alle wesentlich weniger Probleme! Doch nein, warum simpel wenn‘s auch kompliziert geht?

Und in der nächsten Stunde nehme ich alle Flaschen, die ich sehe, ohne Vorwarnung an mich und stelle sie auf die Fensterbank. „Wer in den nächsten fünfundvierzig Minuten sein Trinken rausholt, wird es sich aus dem Müll fischen dürfen, haben wir uns verstanden?“

„Das dürfen Sie gar nicht.“ protestieren sie, aber irgendwie ist uns allen klar, dass dies heute gar nicht zur Debatte steht.

 

Zehn Minuten können sie sich benehmen, zehn Minuten lang, nicht länger. Dann kramt Frederik betont unauffällig in seinem Ranzen und beugt sich herunter. Ein kurzes Zischen, da hat er auch schon angesetzt und einen Schluck getrunken.

Er kann so schnell nicht gucken, da stehe ich neben ihm, habe die Flasche in der einen und den Deckel in der anderen Hand und schraube die Flasche zu. „Das war es wohl für dich.“

„Nicht wegschmeißen.“ bettelt er, was mir nur einen kalten Blick abringt.
„Warum sollte ich sie nicht wegschmeißen, Frederik? Ich meine, die Ansage war doch klar, oder nicht?“

„Ich trink auch nie wieder im Unterricht.“ versucht er mich umzustimmen und nach einem Moment des gespielten Zögerns gebe ich scheinbar nach.
„Wenn du es ernst meinst, überlege ich es mir.“

Die Flasche wandert auf die Fensterbank, es folgen noch zwei weitere.

Noch dreizehn Minuten Unterricht, jetzt ist es hoffentlich gut. Aber nein, warum auch.

 

„Nadja, weg mit dem Schüttelshake, sofort!“ sage ich.
„Abdul, woher hast du denn jetzt schon wieder einen Flasche? Ich habe sie dir doch eben gerade erst abgenommen!“ sage ich.
„Pia, pack sofort deine Thermoskanne wieder ein!“ sage ich.

Und das erste Mal zeigen meine Schüler so etwas wie eine Reaktion. Pia sieht mich nämlich mit ihren Rehaugen an und scheint nicht wirklich zu verstehen, warum ich jetzt so reagiere. „Aber das ist Tee, Frau Falke, Tee dürfen wir in jedem Unterricht.“

Argh! Aber nein, wir sind ja vernünftige Menschen. „Pia, was ist Tee?“
„Na, etwas zu trinken.“
„Und was sollst du in meinem Unterricht nicht?“ harke ich betont klar in der Aussprache nach.
„Etwas trinken?“ fragt sie mich, als handele es sich um die Antwort auf eine schwer lösbare Frage meinerseits.
„Genau, etwas trinken. Und warum sollst du das nicht?“ frage ich im Tonfall eines gespannten Flitzebogens.
Abdul sieht mich mit einem forschenden Blick an. „Weil Sie was gegen Cola haben…?“

Ja, genau, warum denn auch sonst? Ich meine, warum könnte ich meinen Schülern denn sonst verbieten während der Stunde zu trinken?
Oder nein, vielleicht gönne ich es ihnen auch einfach nicht. Sicher, das wird es sein. Ich will, dass meine Schüler verdursten. Das ist meine Art gegen die überfüllten Klassen vorzugehen.
Wer nach fünfundvierzig Minuten Unterricht mit mir noch nicht verdorrt ist, der darf weiter. Der Rest hat Pech gehabt.

 

Es grüßt leicht angesäuert,
Frau Falke

P.S.: Ab nächstem Montag dürfen sie bei mir trinken, wie sie wollen. Ich werde mir eine Flasche Rotwein in die Tasche packen und immer, wenn die so einen Unsinn von sich geben, einen gehörigen Schluck nehmen. Das wäre doch gelacht.

 

 

Über Frau Falke

Eine Junglehrerin bloggt über ihren Schulalltag in Klassenräumen und Lehrerzimmern, die Eskapaden der Schülerschaft und die Erlebnisse mit dem einen oder anderen Kollegen.
Dieser Beitrag wurde unter Das sollte klar sein abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

33 Antworten zu Tee ist auch Trinken

  1. lottamachtkrach schreibt:

    Ich finde es bewundernswert, dass du diese Regel so klar vertrittst. Für mich ist das so ein Kampf, auf den ich gar keine Lust habe.
    An unserer Schule herrscht allgemein die Regel, dass gefragt werden muss, bevor getrunken wird und, dass nur Wasser, Tee und Saft getrunken werden darf. Also nichts mit Zucker oder Koffeein, weil die Schüler ansonsten zu sehr aufdrehen. Seit Einführung der Regel merkt man wirklich Unterschiede im Verhalten… Sonst sind viele Schüler nach der Pause rumgesprungen wie Flummis auf Ecstasy, weil sie unbedingt Red Bull und einen Liter Cola auf nüchternen Magen trinken mussten 😉

    • Frau Falke schreibt:

      Würde ich es nicht machen, könnte ich es gleich abharken. Ich bin von meinem Typ her so, dass die Schüler mich immer als „süße Kleine“ sehen, und da ist es wichtig, dass ich konsequent bin und klare Verhältnisse schaffe.
      Bei den Energiedrinks trifft man bei mir ein rotes Tuch, wir haben bei den Quintanern damit ein richtig großes Problem. Das müsste eigentlich nochmal für einen eigenen Eintrag herhalten…

  2. Marcel schreibt:

    Ich fand das als Schüler immer lächerlich, jetzt als Student und Erstsemester-unterrichtender Tutor an meiner Uni erst recht. Für mich gibt es keinen logisch nachvollziehbaren Grund, warum man SchülerInnen / Studierenden das Trinken von Wasser (da wird kein Teppich o.ä. verschmutzt) verbieten sollte. Den einzigen Effekt, den man meiner Meinung nach damit erzielt, ist dieser „Wir stellen Regeln auf, um Regeln zu haben“-Eindruck. Was in i.d.R. dazu führt, dass man sich – wie Du – ziemlich lange mit solchen Unsinnsposten beschäftigen muss, aber bei Kids keinerlei erzieherischen Effekt erzielt. Selbst in die heiligen Hallen unserer Bibliothek darf man Wasser mitbringen. In meinen Tutorien habe ich mich daran nie gestört, wenn jemand etwas zu trinken dabei hatte. Ich kenne aus der Uni nur exakt eine Dozentin, die uns das ständig verbieten will – und die arbeitet, ein Schelm wer böses dabei denkt, für die Lehrerausbildung.
    Ich weiß nicht woran das in Schulen liegt, vielleicht an der Schulordnung? Aber m.E. lassen sich auch SchülerInnen langfristig von Regeln überzeugen, solange sie sinnvoll sind (z.B. keine Cola wegen dem Teppich). Aber Wasser? Das läuft bei mir ja schon fast unter Grundrecht.
    Ich kann auch noch ein schönes Gegenbeispiel aus dem ach-so-disziplinierten England bringen: Dort habe ich in meinem Jahr als Fremdsprachenassistent mit meinen SchülerInnen regelrechte Kaffeekränzchen während des (okay, Oberstufen-) Unterrichts gehalten. Trotz Teppichboden, shockingly 😉 Ich hatte mir das von einer Lehrerin abgeschaut. Der Atmosphäre hat es allgemein sehr gut getan und den Teppich gibts noch heute, unversehrt.

    • Frau Falke schreibt:

      Bei uns ist eines der größten Probleme wirklich die Tatsache, dass in Fachräumen unterrichtet wird. Bei Biologiesälen und auch Chemieräumen ist Kontakt mir Nahrungsmitteln so eine Sache.
      In der Hausordnung steht es, das stimmt, und sicherlich ist es bei Oberstüflern auch noch mal eine andere Sache. Was jedoch mich betrifft, so glaube ich dennoch, dass es auch für einen Schüler möglich ist mal vierzig Minuten nichts zu trinken.
      Dass man Wasser ja als einziges zulassen kann, ist eine nahezu geniale Idee, so genial, dass wir auch schon mal so weit waren. Jedoch beginnen die Schüler dann damit Sprite umzufüllen und Energiedrinks und allerlei anderen Kram. So richtig sinnvoll ist das dann auch nicht mehr.
      Letztlich, und ich denke, das ist auch klar geworden, habe ich nur von einem Versuch berichtet. Ich habe erzählt, wie ich versuche eine Regel durchzusetzen, die meinen Schülern nicht einleuchtet und die ich zum Ende hin ad absurdum führe.

      • Anna schreibt:

        Ich muss zugeben auch während meiner Schulzeit manchmal Wasser während der Stunde getrunken zu haben. Da war die Wahl zwischen Hustenanfall oder trinken,… und trinken ist eindeutig leiser. (Keine Ahnung warum, aber in klimatisierten/stark geheizten Räumen beginne ich nach etwa 20-30 Minuten zu husten und wenn ich nichts trinke steigert sich das bis fast zum Erbrechen… es ist allerdings nichts organisches zu finden)

  3. Frl. Rot schreibt:

    Bei mir darf man im Unterricht trinken.
    In Einzelfällen gibt es klare Regeln für Schüler, die es übertreiben. Klappt bis jetzt gut. Ich habe auch etwas zu trinken auf dem Pult, trinke aber nur in Einzel-oder Gruppenarbeitsphasen. Zu trinken, während mir 30 SuS dabeu zusehen, finde ich unpassend.
    Außerdem gibt es Untersuchungen, die belegen, dass Trinken im Unterricht das Denkvermögen steigern oder zumindest unterstützen soll.

    • Frau Falke schreibt:

      In Stillarbeitsphasen macht es mir auch nichts aus, nur hat diese Klasse sich angewöhnt mit offenen Flaschen nur darauf zu warten, bis sie angesprochen werden und die Antwort nicht wissen, um dann zu trinken. Darauf habe ich einfach wenig Lust.
      Dass das Trinken das Denkvermögen unterstützt, sehe ich ein. Aber ich will auch das Gefühl haben, dass das kein Spiel ist.

      • Frl. Rot schreibt:

        Kann ich zwar verstehen, aber generell das Trinken zu verbieten finde ich zu hart.
        Ich musste letztes Jahr Deutsch im Computer- und Bioraum geben, da war das mit dem Trinken auch problematisch.
        Geklappt hat es damit: Vorne an der Tür habe ich eine Trinkzone eingerichtet. Dort durfte man hin, kurz was trinken und dann wieder zurück auf den Platz. Die erste Woche muss man konsequent sein, danach geht das von alleine. Vorteil: das Trinken aus Langeweile verringert sich.

  4. littlemissbad schreibt:

    „Da erkläre ich nicht, dass ein „also“ keinerlei argumentativ beständige Erklärung ist“… ich finde schon. Genau wie „Weil.“ 😉
    Und Rotwein… das gibt doch noch schlimmere Flecken auf dem Teppich als Cola.

  5. Theni schreibt:

    Teppich?! Ne jetzt… 😀 müsst ihr da mit Hausschuhen rumlaufen?! Oder wie sieht es da aus, wenn im Winter oder bei Regenwetter da alle drin rum laufen und den Straßendreck verteilen?!

    (Gar nicht trinken im Unterricht find ich doof. Vor allem wenn man erkältet ist… Wobei ich meist aus langeweile trinke (je leerer die Flasche, desto langweiliger war der Tag. Oder wir hatten Sport). Am besten find ich die Regelung, dass man was trinken darf, wenn wir gerade selbstständig irgendwelche übungen machen und während der Lehrer was erklärt/was besprochen wird etc. nicht)

  6. Jürgen schreibt:

    Trinken unterstützt Denken in keiner Weise, ebenso wie wie links Kaugummikauen die rechte Hirnhälfte nicht unterstützt.
    Bei mit dürfen sie vor dem Lehrerwechsel Wasser trinken, am Waschbecken. Ansonsten trinken sie doch sowieso nur Eistee, Cola und sonstigen Abfall, der dick macht und den Durst nicht löscht.
    Warum ich es nicht mag:Trinken wird, wenn der Stoff schwierig ist, zur Hauptbeschäftigung. Bei zwanzig Schülern, von denen jeder alle 5 Minuten trinkt, sehe ich ständig nach oben entblößte Hälse. Ruft man auf, wird erst mal die Flasche aufgedreht. Zeitaufwändig.

  7. sunshinemuffin schreibt:

    Dass mit dem Trinken, um nicht drang genommen zu werden kenne ich 😀
    In der Mittelstufe durften wir nur mit Erlaubnis trinken. Diese Regel hat sich – wie so viele Regeln – in der Oberstufe einfach verflüchtigt. Es machen jetzt einfach alle. Außer bei Mr. Suit, da wird man angeschnauzt. Aber sonst?
    Nur in den Naturwissenschaftsfachräumen eigentlich nicht. Getrunken wird aber auch da…

    • Frau Falke schreibt:

      In der Oberstufe ist es bei uns auch noch mal ein wenig anders. Aber die Siebener reizen es eben aus, und das ist nervig…
      In Naturwissenschaftsräumen bin ich sehr vorsichtig, besonders, weil wir eine Kollegin haben, die fast alle Experimente anfängt mit „Als ich zur Schule ging, durfte ich damit noch rumspielen, aber heutzutage dürfen wir das euch Schülern gar nicht mehr in die Hand geben…“.

  8. Fran schreibt:

    Wir durften in der Unter- und Mittelstufe im Unterricht auch nicht trinken bzw. nur bei sehr wenigen Lehrern und ich lebe noch ;).
    Das Problem mit dem Dauertrinken und immer dann anfangen zu trinken, wenn man eine Frage nicht beantworten kann hatten wir nie…ich wusste nicht mal das es sowas gibt.
    Was ich aber viel faszinierender finde, ist dass ihr tatsächlich Teppichboden im Klassenraum habt 😀 …

    • Frau Falke schreibt:

      Merkwürdig, nicht wahr? Aber vor knapp 25 Jahren war es wohl einfach üblich. Praktisch ist es allerdings nicht. 😉
      Das Dauertrinken ist auch so eine Modeerscheinung, glaube ich. Aber in der Klasse ist es momentan wirklich so, dass du eine Frage stellen kannst und sechsundzwanzig Schüler plötzlich schrecklichen Durst kriegen… ätzend.

  9. Frl. Rot schreibt:

    Ich bin wirklich erstaunt. Trinken, um nicht dran genommen zu werden? Das kenne ich gar nicht. Das würde mich auch nerven.

    • Frau Falke schreibt:

      Das ist der Hauptgrund, warum ich jetzt keine Lust mehr hatte. In dieser Klasse hat es sich durchgesetzt, und ich finde, dass es meinen Unterrichtsablauf erheblich stört. Mal kannst du darauf warten, dass jemand getrunken und abgesetzt hat, aber nicht bei jeder Antwort.

  10. rueckenpatientin schreibt:

    Hihi, das war zu meiner Schulzeit auch schon so. Aber da ich immer eine vorbildliche Schülerin war, habe ich nie etwas getrunken oder gegessen (bzw. mich nicht erwischen lassen).

  11. ullli23 schreibt:

    Aber Kaffee darf man doch, richtig?

    • Frau Falke schreibt:

      Okay, jetzt reicht es. Ich bekomme einen dreiseitigen Aufsatz von dir zu dem Thema. Abgabetermin morgen Abend bis spätestens neun Uhr.

      • ullli23 schreibt:

        3 Seiten? Das ist doch UNFAIR! Du glaubst mir doch nie, dass der Hund gleich alle 3 Seiten gefressen haben wird…

        • Frau Falke schreibt:

          Ich wünsche keine Diskussion. Du wirst das jetzt machen, ganz einfach.
          Und falls du einen Hausaufgaben fressenden Hund hast, kannst du es mir auch gern per Mail schicken.

          • ullli23 schreibt:

            Ohne diskutieren zu wollen, aber wie war die Aufgabenstellung nochmal? So: „Warum Frau Falke nicht möchte, dass Schüler während dem Unterricht Kaffee trinken, obwohl es das Herzinfarktrisiko mindert, die Konzentrationsfähigkeit erhöht und intelligent macht“?

            • Frau Falke schreibt:

              Genau diesen Titel hatte ich auch im Kopf. Ich lege die Strafarbeit dann unter „Warum-Frau-Falke-ihre-Schüler-hasst“-Aufsätze-Stapel ab. Noch acht Stunden Zeit, die Uhr läuft…

  12. Inch schreibt:

    Das freut mich, dass ich nun hier höre, dass die Lehrer das doch auch stört. Weil das wundert mich schon seit Jahren, wieso Schüler währende es Unterrichts trinken oder gar essen dürfen. Und ich kapier es auch nicht. Auch nicht das Argument, dass in den Pausen keine Zeit wäre, weil man da ja den Klassenraum wechseln müsse. Denn das mussten die Generationen vorher ja auch. Und die Pausen sind doch nicht kürzer geworden?
    Vielleicht das doch auch wieder nur ein Zeichen der veränderten Stellung des Lehrers und des verlorenen Respekts.

    • Frau Falke schreibt:

      Ich denke in den Pausen ist einfach Zeit dafür, und Notfälle werfe ich ja auch nicht in großem Bogen aus der Klasse. Zudem können sie am Anfang, wenn ich reinkomme, auch noch schnell etwas Trinken. Und danach dann knappe vierzig Minuten… Nun ja.

  13. Stefan schreibt:

    Lehrreicher Artikel. Bereichernd, wenn man das Thema auch mal aus einem anderen Blickwinkel beschrieben lesen kann.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s