Ganz deutlich: Nein!

Heute den einzigen Spruch gesehen, mit dem der Autohändler meines Vertrauens sicherlich einen jeden Lehrer zum Weinen bringt:

 

Bereit für eine neue Klasse?

Über Frau Falke

Eine Junglehrerin bloggt über ihren Schulalltag in Klassenräumen und Lehrerzimmern, die Eskapaden der Schülerschaft und die Erlebnisse mit dem einen oder anderen Kollegen.
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16 Antworten zu Ganz deutlich: Nein!

  1. sunshinemuffin schreibt:

    Das stelle ich mir sehr schwer vor, als Lehrer eine Klasse gehen zu lassen. Vor allem als Klassenlehrer. Wenn man dann miterlebt hat, wie die kleinen Fünftis älter werden, ihre Sorgen, Nöte, Wünsche und Träume mitbekommt und sie dann einfach gehen… Hach. Ich bin zu romantisch veranlagt 😀

    • Frau Falke schreibt:

      Mir geht es aber tatsächlich immer sehr nah, nicht nur, wenn ich die Leitung der Klasse war. Man lernt die Kinder eben kennen und manche Schüler auch echt schätzen, da ist es nicht leicht, sie gehen zu lassen. Anderseits ist man in manchen Fällen auch ganz froh, glaube ich, wenn man die Klasse weitergeben kann.

  2. pausenkaffee schreibt:

    Hmm… ich will zum Beispiel meine 7 gern behalten. Für immer. Einfach, weil sie toll sind! Ich bin dafür, dass sie ein Leben lang Schüler bleiben und immer bei mir Unterricht haben 😉

    Quatsch. Wenn man mitbekommen kann, wie sie älter, reifer und offener für das Leben da draußen werden, ist das ein tolles Gefühl! Das hab ich selbst in meiner kurzen Zeit als Lehrer schon erfahren und freu mich eigentlich auch darauf sie dann irgendwann in die große weite Welt zu entlassen. Mit all dem, was wir zusammen erarbeitet haben und den Erinnerungen an ihren Physik-Lehrer. Vielleicht bin ich auch ein bisschen romantisch veranlagt…

    • Frau Falke schreibt:

      Es stimmt schon, man ist romantisch veranlagt, mir geht es ja genauso. Jedoch habe ich damals als Schülerin bereits Erfahrungen mit diesem Thema sammeln können. Die Mittelstufentheater-AG, die ich mit einer Freundin leitete, war mir sehr ans Herz gewachsen. Nach dem Abitur meine „Kleinen“ zu sehen, die plötzlich selbst in der Oberstufe waren, hat mich ganz schön hart getroffen seinerzeit.

      • pausenkaffee schreibt:

        Ach ja… Theater. Das ist ja noch eine ganze Spur anders, da man viel engeren Kontakt auf einer komplett anderen Ebene mit den Schülern hat.

        Wenn ich an meine Zeit zurück denke, als ich selbst in einer Theater-AG war *seufz*.

        Trotzdem denke ich, dass man dann auch stolz auf das sein kann, was die Schüler dann sind und was aus ihnen geworden ist. Grade, wenns früher eine nervige Rasselbande war.

        • Frau Falke schreibt:

          Mich hat es herzlich gefreut, wie toll sie sich gemausert haben. Aber ich wollte für mich, dass sie meine kleinen Theater-Kiddies bleiben, und ich immer mal wieder zurückkommen und sie knuddeln kann. :’/

          • pausenkaffee schreibt:

            Stimmt natürlich. Aber vielleicht gibts ja wieder neue Theater-Kiddies 😉 Bin ich mir ziemlich sicher. Und stell dir mal vor, dass du deine kleinen mal irgendwann groß auf ner Bühne siehst!

            • Frau Falke schreibt:

              Ich war fast zu Tränen gerührt, als die Schüler die Theater-AG übernommen haben und ihr erstes eigenes Stück aufführten. Und noch mehr, als die dritte Generation dies tat, ebenfalls ehemalige Theaterkinder von mir. ♥

  3. Frau Falke schreibt:

    Da hast du natürlich Recht. 🙂

  4. Frau Falke schreibt:

    @sunshinemuffin
    Nun, es hat mich schon abgeschreckt, ein bisschen. Nicht so sehr wie das Praktikum in der Hauptschule, aber dennoch.
    Auf der Klassenfahrt war ein Kind dabei, das vom Verhalten sehr schwierig war. Einmal war der Kollege nicht in der Nähe, als der Schüler einen Ausraster hatte. Um die anderen zu schützen vor seinem blinden prügeln, habe ich ihn mir dann geschnappt… Das erste Mal, dass ich von einem Schüler geschlagen wurde.

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